Die jetzt äußerst umstrittene Entscheidung aus 2015, die Fußball-Weltmeisterschaft im Golfstaat Katar auszutragen kann zu einem SPORTLICHEN UND POLITISCHEN Eklat führen!

Die Fußball-WM in Katar 2022 unter Kritik!

LESEZEICHEN:

Worum geht es da eigentlich

Arbeitsrechtliche Verstöße beim Bau von Stadien

Das Tragen von Protest-Armbinden als Streitpunkt

Die FIFA lässt dies nicht zu und gerät zunehmend unter Kritik

Das Resumée aller geäußerten Kritiken

 

INTERNATIONAL / GOLFSTAAT KATAR: Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 ist die 22. Austragung des bedeutendsten Turniers für Fußball-Nationalmannschaften. Im Jahr 2015 entschied die FIFA dieses 22. Turnier im Golfstaat Katar auszutragen. Im März 2015 wurde endgültig entschieden, dass wegen der großen Sommerhitze das Turnier  gegen Jahresende stattfinden wird. Nun aber kommt es zu internationalen Protesten über diese Entscheidung.

 

Worum geht es da eigentlich

Vorerst ist es schon vor Beginn des Turniers zu Äußerungen von katarischen Entscheidungsträgern (In kann ausgespart bleiben) gekommen. Inwieweit man dort zu gleichgeschlechtlichen Beziehungen steht, war im Vorfeld in Katar zum Outing gekommen. Weiters weiß frau/man international, dass es im Golfstaat ständig zu Menschenrechtsverletzungen kommt, dies aber nicht nur wegen der geäußerten negativen Einstellung zu den oben erwähnten menschlichen Beziehungen.

 

Arbeitsrechtliche Verstöße beim Bau von Stadien

Beim Bau der Stadien, die nun mal notwendig für die Austragung sind, soll es im Vorfeld schon zu tödlich verlaufenden Arbeitsun-fällen in nicht geringer Zahl gekommen sein, weil auf internationale, arbeitsrechtlich anerkannte Vorschriften keine Rücksicht genommen wurde. Beweise dafür fehlen, weil diese nur von Katar selbst kommen können. Der Golfstaat schweigt dazu!

 

Das Tragen von Protest-Armbinden als Streitpunkt

Bevor wir zum Bericht über das Eröffnungsspiel Katar gegen Ecuador kommen, muss doch noch über einige kontroverse Diskussionen berichtet werden. So die Entscheidung von Manuel Neuer von der teilnehmenden deutschen Nationalelf in Gemeinschaft mit anderen Turnierspielern und teilnehmenden Nationalteams eine Protest-Armbinde „One love“ bei Spielen zu tragen.

 

Die FIFA lässt dies nicht zu und gerät zunehmend unter Kritik

Hier werden folgende Punkte angeführt: Protest-Armbinden und Protest-Gesten waren zuvor schon bei Entscheidungsspielen und Turnieren zugelassen und nicht geahndet worden. Die FIFA plane bei Verstößen (nämlich wenn sie getragen werden) Maßnahmen wie beispielsweise gelbe Karten bis hin zu Platzverweisen (rote Karte) oder etwa das Verwehren der Anrechnung von erreichten Spielpunkten bei Wiederholungen. Also sportliche Bestrafung für „fifageforderte“ Aktionen. Frau/man denke da an Gesten gegen den Rassismus bei anderen sportlichen Großereignissen. Was kann die FIFA bewegt haben, jetzt bei großen Fußballturnieren das Gegenteil zu fordern?  

 

Das Resumée aller geäußerten Kritiken Betroffener

Hier löse eine Menschenrechtsverletzung die andere ab. Den Betroffenen sei ein „Maulkorb“ verpasst worden, der es unmöglich mache die freie Meinung kundzutun und dergleichen. Wie diese WM in Katar weitergeht bleibt in doppelter Weise abzuwarten, in sportlicher Hinsicht und in einer anderen.  In jedem Fall steht sie in einigen Fällen „unter keinem guten Stern“. (afm)