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RADIO: DOKU - IST DER STAAT ZUM TÄTER GEWORDEN? Der Fall Ruben Cantu - Kampf der Verteidigung um einen  Gegenbeweis unter Zeitdruck, weil das Todesurteil schon gefällt worden war -  recherched/remastered FRik

 

Inhalt des SM „kreativbook“

DER FALL RUBEN CANTU

 

USA. (km/mg) Nicht immer tragen Recht und Gerechtigkeit im Gerichtssaal den Sieg davon. Manchmal haben Fehlurteile tödliche Konsequenzen. Der 1966 in Texas geborene Ruben Cantu wurde im Alter von 17 Jahren wegen eines Raubmordes zum Tode verurteilt und 1993 hingerichtet. Ein Augenzeuge, der Cantu in der Verhandlung belastet hatte, widerrief später seine Aussage. Dennoch wurde das Todesurteil vollstreckt

Ein früherer Staatsanwalt erinnert sich und  ist Gegner der Todesstrafe

 

Der ehemals öffentliche Ankläger Sam Mills, der über Ruben Cantus, Zeugen-aussagen und Unschuldsansprüche in Sam Millsap wachte, ist der ehemalige Bezirks-staatsanwalt von Bexar County (San Antonio), Texas. Er beaufsichtigte die Verfolgung vieler Vergehens- und Verbrechensfälle, einschließlich Kapitalmordfällen. Hier diskutiert er den Fall von Ruben Cantu und wie seine endgültige Entscheidung, dass Cantu unschuldig war, ihn zu einem „Rockstar“ unter den Gegnern der Todesstrafe machte.

Zu Fall und Sachverhalt

 

Zum Fakt, dass er  vom Staat Texas offensichtlich „ermordet“ wurde (in Texas finden die meisten Hinrichtungsurteile und Vollstreckungen in Huntsville  aller US-Staaten statt) ist vorweg geich zu sagen, dass zum Zeitpunkt von Tat und Verurteilung, die ihn zu 80% unschuldg erscheinen ließ, 17 Jahre alt war und schon alleine deshalb nach einer US-OGH-Entscheidung niemals die „death penalty“ hätte bekommen dürfen. Diese Entscheidung kam zu spät für ihn. Der Richter entschied sich nch Drängen des Staatsanwaltes trotz wütender Proteste der Verteidigung dazu, Erwachsenenenrecht anzuwenden. Somit war der Todes-strafe Tür und Tor gröffnet worden. Der Vorwurf, er hätte mit einem Komplizen, der Selbstmord beging, einen Komilitonen beraubt und gtötet, ´dies konnte nie bewieen werden. Dennoch kam eine eigene „juristische Maschinerie“ des amerikanischen case-law in Gang, welche Cantu keine Chance ließ. Er verstarb an der Giftspritze als jüngster Verurteilter und Todeskandidat in den USA. Die Erlärung der Vertedger: „Uns lief die Zeit spruchwörtlich davon, um den wahren Täter zu finden, der heute noch frei herumläuft!“

 

Hinrichtungsnachweis und fatale Entscheidung für Cantu, was die Zeit der Entscheidung des US-OGH betrifft

 

Am 1. März 2005 entschied der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten, dass Todesurteile für noch nicht 18-jährige Straftäter eine grausame und ungewöhnliche Strafe nach dem 8. Zusatzartikel der US-amerikanischen Verfassung darstellen und somit nicht zulässig sind. Die untere Statistik beweist seine Hinrichtung, die allemal ein Justiznmord war und das Datum seiner Hinrichtung um 00.01 Uhr in Huntsville (Texas), Ruben Montoya Cantu war zur Zeit seiner Hinrichtung 26 Jahre und zur Zeit seiner Verurteilung 17 Jahre jung. Seine letzten Worte waren: „Jesus weiß, dass ichh unschuldig bin. Ich freue mich darauf ihn wiederzusehen!“ Drei Minuten später verstarb Ruben Cantu.

 

Ein Bericht von Michele Graduitee*, kreativMedia-Auslabndsreport und Recherche: „Dieser Fall berührte mich zutiefst. Ich war bei der Exekution als Pressevertreterin anwesend. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte...“

 

Hier der offizielle Bericht, sachlich und kühl (Hinrichtungsdatum, Name des Verurteilten, Alter bei der Hinrichtung, Alter bei Begehen und Verurteilung, Zugehörigkeit der Bevölkerungsgruppe (Latino - wie sollte es in den USA anders sein...), Geschlecht, Hinrichtungsort und Hinrichtungsmethode (mg)

 

24. Aug. 1993 Ruben Montoya Cantu 26 17 Latino Mann Texas Letale Injektion