Zweithöchster Wert seit Ausbruch der Pandemie. Auch 22 Tote wurden in den letzten 24 Stunden verzeichnet: (Stand: 28.10.20)

3.394 Neuinfektionen in Österreich

ÖSTERREICH/REGIONAL/INTERNATIONAL (km/mg) Von Dienstag auf Mittwoch gab es in Österreich 3.394 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das ist der zweithöchste Wert seit Ausbruch der Pandemie und um 559 Fälle mehr als am Vortag. Auch 22 neue Todesfälle mit dem Virus gab es zu verzeichnen.

 

Im Bundesländervergleich gab es die meisten neuen, bestätigten Fälle in Oberösterreich (901), gefolgt von Wien (798), Tirol (520), der Steiermark (358), Vorarlberg (258), dem Burgenland (180), Kärnten (151), Salzburg (130) und Niederösterreich (103).

 

89:496 positive Tests im Bundesgebiet

 

Bisher gab es in Österreich 89.496 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (28. Oktober 2020, 09:30 Uhr) sind österreichweit 1.027 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 61.684 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.569 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 224 der Erkrankten auf Intensivstationen. Damit gibt es aktuell 26.785 aktiv Erkrankte in Österreich.

 

Die Wiener Situation

 

Stand Mittwoch, 28. Oktober 2020, 8.00 Uhr, sind in Wien 28.923 positive Testungen bestätigt.

Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt 325. Vier Frauen (97, 80, 78 bzw. 72 Jahre) und zwei Männer (84 bzw. 82 Jahre) sind verstorben. 21.030 Personen sind genesen.

 

Verschiebung von Operationen

 

Aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen spitzt sich auch die Lage in Österreichs Spitälern zu. Nachdem Oberösterreich am Dienstag als erstes Bundesland bekanntgab, geplante Eingriffe zu verschieben, gibt es ähnliche Pläne in Wien. „In den nächsten Tagen“ soll damit begonnen werden, elektive Eingriffe zu verschieben, wie Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Mittwoch im Ö1-„Morgenjournal“  sagte. Damit soll Platz für die Betreuung von Corona-Patienten geschaffen werden. Die Akutversorgung wird nicht zurückgeschraubt... Wir haben im Augenblick nicht ganz 80 Patienten mit Covid-19 in den Intensiveinheiten und werden in den nächsten Tagen beginnen, langsam elektive Eingriffe zurückzuschrauben, zurückzustellen, zu verschieben", führte Hacker im „Morgenjournal“ aus. Bei elektiven Eingriffen handelt es sich um planbare Eingriffe - etwa um Knie-oder Hüftoperationen oder Eingriffe bei Grauem Star.

 

Redaktions-Kurzkommentar von Herausgeberin DD Renée Mühringer

 

„Es bleibt nur zu hoffen, dass es nicht wieder dazu kommt, dass lebenswichtige Vorsorgeuntersuchungen wie zum Beispiel in der Onkologie, den Covid-19 Fällen hintangereiht werden. Dazu hat sich in unseren Medien bereits einmal der Vorsitzende der Krebshilfe  gemeldet und damals die Befürchtung geäußert, dass zu den Toten der Pandemie auch Krebserkrankte kämen, welchen die Vorsorgeuntersuchungen verschoben wurden!“

 

 

 

Die aktuellen Entwicklungen bezüglich Verschieben von Eingriffen und Sonstiges

 

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