WIRTSCHAFTSSPIEGELUNGEN (auch als Archiv) 29

XXX. JG/KW 28/2018      Redaktion: +43 / 77 22 21 39 1                 DigZBR 1

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Aus dem Inhalt dieser Seite

Eine neue Marke mit Info-Charakter stellt sich vor:

Braunau.Simbach.Inn: #Sosindwir

Klickt bitte auf den Link, um Näheres zu erfahren - Danke!

Foto und Logo: #Sosindwir

BRAUNAU/SIMBACH. (Braunau.Simbach,Info) Anfang April 2018 präsentierten die beiden Partnerstädte ihre gemeinsame Marke „BRAUNAU.SIMBACH.INN“. Ob im täglichen Leben oder in Ausnahmesituationen – Braunau-Simbach hat schon immer gezeigt, was Zusammenhalt bedeutet. Nun geht man mit der gemeinsamen Marke „BRAUNAU.SIMBACH.INN“ den nächsten großen Schritt. Die Region zeigt sich vereint und ist somit ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Europa funktionieren kann.Im Zuge des Markenbildungsprozesses wurde die Identität der beiden Städte herausgearbeitet. Die Identiät ergibt sich aus dem , was in Braunau-Simbach täglich passiert: dem ZusammenWachsen. Das bedeutet so einiges: Enge Kooperationen, gemeinsames Überwinden der Grenzen, Kräfte bündeln, zusammen mehr können, sich gemeinsam entwickeln, und so weiter.Konkret wird zu Beginn der gemeinsamen Kampagne in vier Themenfeldern gezeigt, wofür Braunau-Simbach steht. Fokussiert werden das gemeinsame Miteinander, die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und der wirtschaftliche Erfolg der Region, das vielseitige Freizeitprogramm und das umfassende Gastronomie- und Kulturangebot.Ziel ist es, dass sich die Menschen in den Grenzstädten auf beiden Seiten des Inns zuhause fühlen. Denn Braunau-Simbach hat vor allem eines: eine hervorragende Lebensqualität.Eine Marke ist aber nur so stark, wie sie kommuniziert wird – aus diesem Grund sind alle BraunauerInnen und SimbacherInnen eingeladen, dieses Projekt mitzutragen. So können unter dem Hashtag #sosindwir beispielsweise Beiträge gekennzeichnet werden, die in Zusammenhang mit Braunau-Simbach stehen.Unverwechselbar ist auch der Charakter – traditionell und innovativ zugleich, in der Region verwurzelt und weltoffen, sowohl sportlich als auch kulturinteressiert. Grenzübergreifend erfolgreich also? BraunauerInnen und SimbacherInnen würden antworten: „So sind wir.“

Vom

Zum

Grenzüberschreitenden Stadtmarketing: Die neue Marke mit Info-Charakter (ehemals ein Maturaprojekt der BHAK Braunau)

#Wie eine profitable, Nur-Online-Zeitung funktioniert und überlebt (durch Bildklick in den Inhalt)

Quellen: Oberberg Aktuell

Marian Semm, Büro für Medieninnovation

Dieser Beitrag dient der Information unserer Leerinnen und Leser!

Auf Augenhöhe mit den Platzhirschen:                

Marian Semm interviewt den Herausgeber der Nur-Online-Zeitung Oberberg aktuell, welche viele überlebt hat!

INTERNATIONAL/ÜBERREGIONAL. Der in Russland Asyl genießende und jetzt mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Snowden hat uns ja nur erzählt, was längst seit Jahrzehnten Realität war: „Big brother is watching you“! George Orwell wurde als „Witzfigur“ ob seiner Zukunftsvisionen noch belächelt und das Belächeln ging ins Lachen über, das uns heute längst vergangen und tödlicher Ernst geworden ist. Im Medienbereich verschwanden ganze Berufsgruppen wie Grafiker, Setzer und Layouter – um nur einige zu nennen. Damals – es war gerade die Gründerzeit der ältesten Braunauer Zeitung – schlich sich langsam, aber stetig sicherer der Gedanke ein: „Verschwinden jetzt auch die Druckereien?“ Welch ein revolutionärer Gedanke damals und heute: Ein Printmedium ohne Online-Auftritt kann sich verabschieden! Eine ganze Generation saugt die IT-Bereiche schon mit der Muttermilch ein, wollen wir weiterdenken?

 

Marian Semm: Vor einiger Zeit ist Oberberg Aktuell bei meinen Recherchen aufgetaucht und ich dachte, dass es sich um einen Ortsblog handelt. Ich gebe zu, ein typischer Ortsblog ist es nicht. Ich bin trotzdem einem Tipp nachgegangen, noch dazu weil er ausgerechnet von Verlegerseite kam. Und so habe ich Frank Sczepurek kennen gelernt, einen Unternehmer aus dem Kölner Raum, der mit seinem Kompagnon eine – ja, was? –  eine Werbeagentur betreibt? Ein Systemhaus? Einen Internet-Service-Provider? Eine Denkfabrik für Online-Projekte? Eine Online-Zeitung?

 

Oberberg Online ist in all diesen Gebieten aktiv und versteht es wohl auch, diese Geschäftsfelder sinnvoll zu verknüpfen. Zehn Jahre ist jetzt Oberberg Aktuell eines dieser Standbeine, Zeitung für die Region wie es sich nennt. Es erreicht nach eigenen Angaben pro Tag mehr als 10.000 Besucher und liefert pro Monat mehr als 6 Millionen Page Impressions aus. Und diese Nur-Online-Zeitung ist profitabel, sagt Frank Sczepurek.

 

Marian Semm: Wann ist Ihnen gedämmert, dass die Zeitung auf Papier dem Tode geweiht ist?

 

Frank Sczepurek: Das war 1996 und es war mir sofort klar. Ich hatte mich damals mit dem Internet befasst und ziemlich schnell begriffen, was für neue Möglichkeiten sich damit bieten. Ich erinnere mich, wie ich auf einer Veranstaltung davon gesprochen hatte, dass man selbstverständlich Nachrichten online liest oder Reisen über das Internet buchen werde – dafür bin ich ziemlich belächelt worden. Und es kam genau so. Ich lag nur mit dem Tempo daneben – ich hätte gedacht, dass es schneller geht.

 

Marian Semm: Was muss man denn tun, um eine profitable Nur-Online-Lokalzeitung zu betreiben?

 

Frank Sczepurek: Für unseren Fall gilt: Man muss Nebenwege beschreiten. Oberberg Aktuell alleine ist es nicht für uns. Die Zeitung ist ein Mittel zum Zweck, uns geht es um die Aufmerksamkeit und um die vielen Kundenkontakte, die wir über die Zeitung herstellen. Aber für uns war auch am ersten Tag klar, wenn wir eine Zeitung machen, dann muss das ein bestimmtes Niveau haben. Wir haben natürlich damals nach Köln geschaut und uns die seriöseste Tageszeitung Zeitung zum Vorbild genommen. Denn Qualität war uns sehr wichtig. Wir wollten kein Boulevardniveau haben.

 

Marian Semm: War ihnen klar, welcher Aufwand damit verbunden sein würde?

 

Frank Sczepurek: Wir haben uns von Anfang an die besten Leute geholt, die wir bekommen konnten. Wir hatten damals Webseiten für 13 Städte und Gemeinden programmiert. Dadurch waren wir sehr präsent in den Medien. Online-Pioniere hießen wir damals. Durch diese Tätigkeit konnten wir sehr gute Kontakte knüpfen.  Zum Start haben wir uns einen Sportressortleiter einer hiesigen Zeitung geholt und einen erfahrenen Lokaljournalisten. Wir haben gesagt: Ihr sorgt für den Inhalt, wir für die Vermarktung und die Technologie. Vorteil war auch: Wir waren um das Jahr 2000 in einigen Bereichen technologisch ganz vorne mit dabei, ich meine bundesweit. Wir hatten schon sehr früh eines der größten Multi-Player-Online-Spiele betrieben zum Beispiel. Und Oberberg Aktuell ist die zweite reine Internetzeitung überhaupt. Kurz danach wurde übrigens erst die Netzeitung gegründet.

 

Marian Semm: Die es heute schon nicht mehr gibt. Sie dagegen sind gewachsen.

 

Frank Sczepurek: Was die Netzeitung angeht, verstehe ich den Verleger nicht unbedingt, es ist doch klar, dass man erst mal investieren muss. Und vor allen Dingen durchhalten.  Ich persönlich halte es für sehr kritisch eine der ersten Internetzeitungen mit gewachsener Struktur und Kunden einfach abzuschalten. Gereade bei der Netzeitung war alleine die Bekanntheit im Internet enorm. Eine unglaubliche Markenbekanntheit wurde da zu Grabe getragen. Diesen Markenwert hätte man mit einer anderen Zeitung günstiger kaum erreichen können.  Mir hat die Netzeitung sehr gut gefallen. Wir haben durchgehalten – und heute arbeiten 16 feste Journalisten und Fotografen für uns. Dazu kommen viele Freie Mitarbeiter. Und wir haben eine schöne Technik sowie ein eigenes Rechenzentrum. Bei uns ist vieles automatisiert.

 

 

Marian Semm: Aber da arbeiten nicht alle 16 Mitarbeiter in Vollzeit, oder?

 

Frank Sczepurek: Nein. Ich muss ehrlich sagen, ich weiß es  im Augenblick nicht ganze genau, da die Zeitung von der Zuständigkeit des Personals völlig eigenständig läuft. Ich sehe nur die Gesamtkosten. Auch die Anzahl der freien Kräfte sind mir im Moment nicht bekannt. Ganz genau kann ich Ihnen das nur für unsere Entwicklungsabteilung und die Werbeagentur sagen, da Sie mir direkt unterstellt sind. Aber  es gibt viele, die aus Spaß am guten Journalismus mitarbeiten. Es gibt auch einige, die sind nicht ausgebildet, besitzen jedoch eine sensationelle Schreibe. Ich arbeite in der Firme generell gerne mit jungen Leuten zusammen, auch mit Schülern. Wenn ein gut ausgebildeter Journalist die im Bereich Online-Aktuell an die Hand nimmt und gut führt, kommt oft ein sehr respektables Ergebnis dabei heraus. Man muss auch sagen, dass die Mitarbeiter hier und da auch noch Unterstützung aus unserem Agenturbereich bekommen. Wir haben auch einige Leute, die uns auf freiwilliger Basis zuarbeiten. Denen gefällt das Produkt und die haben einfach Spaß daran, uns zu unterstützen.  Die Zahl dieser Leute wird übrigens nicht kleiner, nur weil wir auch wirtschaftlichen Erfolg haben, die Zahl dieser Leute wächst und wächst.

Marian Semm: Ist eine IVW-zertifizierte Messung nicht wichtig für Ihre Kunden?

 

Frank Sczepurek: Doch, ich denke schon, dass das wichtig wird.  Wir haben uns auch schon mehrmals damit auseinandergesetzt. Aber die IVW nimmt ein Wahnsinnsgeld für etwas, das wir umsonst bekommen. Nur eben nicht IVW geprüft. Ich denke wir werden das nächstes Jahr nochmal prüfen und dann entscheiden.

 

Marian Semm: Was halten Sie denn eigentlich von Bezahlschranken?

 

Frank Sczepurek: Hatten wir bis vor vier Jahren. Aber wir haben es abgeschaltet und werden es  abgeschaltet lassen. Wir hatten Payment für besonders aufwändige Artikel und für das Archiv. Die Artikel konnte man sich für je 25 Cent per Telefon in Sekundenschnelle freischalten lassen. Ein relativ einfaches Verfahren. Wir haben es aufgegeben, weil die Leute es einfach nicht nutzen. Wir standen vor der Frage: Wollen wir Leser und Reichweite generieren? Oder wollen wir nur mittelmäßig Geld verdienen?

 

Marian Semm: Leser und Reichweite helfen Ihnen nur, wenn Sie Werbetreibende gewinnen, die diese Reichweite für sich in Geschäft umwandeln können.

 

Frank Sczepurek: Ja, da tun wir uns sicher leichter als so ein Ortsblog, weil wir auch einige überregionale Portale betreiben, für die wir auch Werbepakete verkaufen. Einem bundesweit tätigen Unternehmen können wir bei Interesse auch unsere Lokalzeitung als Werbeträger anbieten. Und wenn das dem Kunden oder der Agentur sinnvoll erscheint, bekommen wir die Buchung, was  öfters der Fall ist. Diese Möglichkeit hat ein einzelner Ortsblogger natürlich nicht.

 

Marian Semm: Finden sich Leser für ein Ortsblog auch in sozialen Netzen? 370 Fans habe ich auf Facebook gesehen. In Gummersbach und 40 Kilometer Umkreis läge ein Potenzial von rund 4.500 Facebook-Mitgliedern, hat mir das Werbeplanungstool von Facebook verraten, da könnten Sie noch aufholen…

 

Frank Sczepurek: Momentan kochen wir auf Sparflamme und bedienen Facebook automatisch. Mir ist das zu wenig, da muss noch etwas passieren. Aber die Kollegen haben schon alle Vorbereitungen getroffen. Wir kennen uns mit den Schnittstellen von Facebook und Co. bestens aus und werden in den kommenden Tagen wieder für sehr viel Aufmerksamkeit sorgen. Beginnen werden wir mit einer Integration unserer virtuellen Bundesliga www.virtual-kicker.de in Facebook als Game.

 

Marian Semm: Manche stellen ja fest: Print-Anzeigen sind leichter vermittelbar – und stellen aus Online-Inhalten ein gedrucktes Produkt her, zum Beispiel myheimat. War das nie eine sinnvolle Ergänzung für Sie?

 

Frank Sczepurek: Wir könnten relativ einfach auf Knopfdruck, automatisiert, den kompletten Satz für eine Print-Zeitung herstellen. Es fehlen dann eigentlich nur ein paar Feinheiten, Überschriften, Textlängen. Aber wir machen es nicht. Das hat mehrere Gründe. Zum einen: Was soll ich mich hier mit dem Wettbewerb anlegen? Wozu soll das gut sein? Unsere Leser sind ja da! Die müssen ja nur ins Netz gehen. Dann brauche ich keine gedruckte Zeitung zu verkaufen. Natürlich könnte ich meine Werbeeinnahmen verdoppeln, vielleicht verdreifachen – aber das kostet auch mehr. Ich möchte es nicht angehen. Wenn das jemand machen möchte in einer Kooperation – ein Verleger kann morgen unsere Inhalte lizenzieren und Oberberg Aktuell drucken.

 

Marian Semm: Haben Sie mal daran gedacht, mit Oberberg Aktuell in andere Gebiete zu expandieren? Da Ihre Aufmerksamkeit geteilt ist, könnten Sie ja eine Art Franchise-Angebot für Journalisten aufbauen, die so ein Ortsblog oder Regioblog aufziehen möchten?

 

Frank Sczepurek: Das haben wir sogar fertig. Wir haben das System so entwickelt, dass wir das jedem anbieten können, nicht nur Journalisten, auch Verlagen – inklusive Rechenzentrum und Betreuung. Wir spielen sogar die Werbung ein, wenn das gewünscht wird. Wenn einer wirklich nur schreiben will, können wir ihm in kürzester Zeit ein komplettes Portal zur Verfügung stellen. Natürlich nicht umsonst. Da ist schon eine Investition im sechsstelligen Bereich notwendig

 

Marian Semm: Ich habe da neulich einen Gedanken gesponnen bei einem Regionalverleger: Wenn ich Sie wäre, habe ich zu ihm gesagt, mit Ihren fünfzehn Lokalausgaben, von denen es einigen sehr gut geht – da wäre ich bescheuert, etwas zu verändern – aber bei den zwei, drei Sorgenkindern, würde ich mich an Ihrer Stelle fragen: Soll ich das in die alten Strukturen hinein sanieren – wo ich doch weiß, so richtig tragfähig ist das nicht mehr? Oder soll ich nicht mein Bestes geben und nach allen heute bekannten Ansätzen etwas Neues zu entwickeln? Ich würde dort alles auf den Kopf stellen: Die Redakteure arbeiten dann stärker als Reporter für einzelne Orte oder Gebiete, sind relativ unabhängig und betreuen entweder sublokale Blogs oder verschiedene Sektionen eines Regionalblogs. Jedenfalls schaffen sie eine sublokale Informationsplattform, an der niemand vorbei kommt, einen unverzichtbaren Agendasetter, eine Abbildung des öffentlichen Lebens.

 

Frank Sczepurek: Ja, das wäre sehr sinnig.

 

Marian Semm: Und in meiner Zentrale unterhalte ich einen Newsdesk – der existiert auch schon –, der den Kontakt hält zu diesen dann noch stärker dezentral organisierten Reportern, denn die zentralen Redaktionsräume, in die die Redakteure im Tagesgeschäft eingesperrt sind, die löse ich als allererstes auf. Der Desk hält den Reportern ein wenig den Spiegel vor, steuert sie relativ sanft, indem er auf Dinge aufmerksam macht, die man aus größerer Flughöhe einfach besser sieht. In der Hauptsache aber stellt der Desk aus den lokalen Themen weiterhin eine Lokalzeitung zusammen. Dann ist das Printprodukt die zweite Karriere originärer Online-Inhalte. Ich würde den Anzeigenverkauf massiv verstärken, dort meine besten Leute einsetzen und starke Anreize für das Online-Geschäft setzen – einfach nur, um auszutesten was geht. Am Ende steht im schlimmsten Fall ein Erkenntnisgewinn, ein Sanierungsfall war es ja von Anfang an. Was glauben Sie?

 

Frank Sczepurek: Den Verlagen ist gar nicht richt klar, dass sie in Zukunft gesehen die Reihenfolge Print-Online umdrehen müssen zu Online-Print. Das wird noch sehr schmerzhaft. Das alte Geschäft wird noch fünf, sechs Jahre funktionieren, vielleicht auch noch zehn. Aber die Richtung ist sonnenklar. Gestern habe ich mir für mein iPad eine geniale App geholt, die kennen Sie sicher…

 

Marian Semm: …ich rate jetzt mal: Sie meinen Flipboard, mit der ich meine individuellen Nachrichten aus Twitter, Facebook und ein paar anderen Kanälen automatisch aufbereitet in Magazinform durchblättern kann!

 

Frank Sczepurek: Exakt. Diese App wird den Verlagen, die jetzt mit viel Aufwand eigene Apps programmieren, noch Kopfzerbrechen bereiten…