Der neue

BRAUNAUS  ÄLTESTE  ZEITUNGEN gegründet am 31. März 1988, 50 Jahre nach dem illegalen Anschluss Braunaus an den rechten  Unrechtsstaat

XXX.JG/ KW 28/2018      Redaktion: +43 / 77 22 21 39 1                 DigZBR 1

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Die virtuellen Medien der kreativMedia ARGE werden laufend in Echtzeit aktualisiert:                                    AUS DEM INHALT DIESER SEITE

Tagtäglich sofort nach dem WM-Spiel der Bericht mit Foto! Unikum: Erstmalig Einsatz des Video-Schieris!

KLIMA SCHÜTZEN, FEIERN, GENIESSEN TITEL BL UND ÖBS

KOMMUNALES UND WIRTSCHAFT/AGENTUR ATALANDA: #SOSINDWIR BRAUNAU.SIMBACH.INN

EIBENSCHUTZ SAMT PRESSEAUSSENDUNG NATURCHUTZBUND

100 JAHRE REPUBLIK ÖSTERREICH: DIE MAUTHAUSEN-KANTATE IN WORT UND MUSIK, GEDENKEN DER OPFER VON KRIEG UND FASCHISMUS, LINK ZUM DEMOKRATISCHEN CHOR

INTERNATIONALER SPIEGEL: DIE WICHTIGSTE NEBENSACHE DER WELT - DIE FUSSBALL-WM IN RUSSLAND 2018 SIEHT AUSSER ENGLAND EIN „FAVORITENSTERBEN“ - NEUER (DEUTSCHLAND), LIONEL MESSI (ARGENTINIA) UND CRISTIANO RONALDO (PORTUGAL) SCHON ZUHAUSE! FÜR MESSI UND RONALDO WAHRSCHEINLICH DIE LETZTEN WM!

Titelstory BL und ÖBS

Labstation Windpark                                                                              Foto: ews

Klima schützen, feiern und genießen 

MUNDERFING. (ews/km) EWS feierte ihr 25jähriges Jubiläum und lud zum 4. Windparklauf. Der diesjährige „Internationale Tag des Windes“ war ein guter Anlass um das 25-jährige Firmenjubiläum der EWS Consulting GmbH zu feiern. So erfuhren die interessierten Anwesenden, dass die erste Windmessung der EWS mit einem Maibaum stattfand. Dieser Maibaum läutete damit den Ausbau der Windkraft in Österreich ein. Jetzt produzieren 1.260 Windräder pro Jahr so viel Strom, dass 11 % des Gesamtstromverbrauchs gedeckt werden können. Ein ganz besonderer Programmpunkt war der Vortrag von Frau Dr. Elke Ludewig, Leiterin des Sonnblick Observatoriums, das, wie sie bekräftigt, „Dank der österreichischen Pionierarbeit im Jahre 1886 heute zu den wichtigsten Klimastationen der Welt zählt und uns wertvolle Erkenntnisse liefert.“ Als Leiterin von Forschungen von Offshore-Windparks bis zur Antarktis betonte Sie, dass der Einsatz von Windenergie eine wichtige Maßnahme zum Klimaschutz darstellt. 

 
Der darauffolgende Tag war ganz dem Laufsport im Windpark Munderfing gewidmet. Bereits zum 4. Mal fand am 16. Juni 2018 der Lauf durch den Windpark Munderfing statt. Ca. 100 Läuferinnen und Läufer sowie Mountainbikerinnen und –biker nahmen mit Begeisterung daran teil. 

 

Windpark-Lauf

 
Die Teilnehmenden konnten zwischen der Genussstrecke oder der sportlichen Variante wählen. Der TSV Mattighofen bürgte für die professionelle Organisation und die „Gesunde Gemeinde“ Munderfing, sowie unsere „Kids on Bike“ versorgten die Läuferinnen und Läufer mit Energie. Start und Ziel des Laufs war das Firmengebäude der EWS in Munderfing. Die schnellsten Finisher waren Monika Tiefenthaler sowie zeitgleich Richard Irnesberger und Sepp Hartl. Die schnellste Jugendliche war die 12-jährige Emma Nairz, es folgten zeitgleich Lukas Bruckbauer und David Verameza. Die schnellste Genussläuferin war Lisi Schiemer, als Schnellster kam Werni Franz ins Ziel.

 

Der Wald-Windpark

 
Wald-Windpark als gesundes Erholungs-Paradies Schon am frühen Nachmittag stand die Tür beim Windrad 2 für Interessierte offen und fast 100 Personen holten sich Information. Auch der Bürgermeister war schon früh im Windpark, wo er mit Munderfings frischgebackenen Eltern den Jahresbaum im Wald-Windpark für die Neugeborenen pflanzte. 
„Im nächsten Jahr ist eine Wiederholung des Laufs geplant“, sind sich Roman Breckner, Obmann des Turn- und Sportvereins Mattighofen, und Elfi Salletmaier von der EWS einig und bedankten sich bei den aktiven Mitveranstaltern. Der Windparklauf war eine gemeinsame Veranstaltung von Windpark Munderfing GmbH, Gesunde Gemeinde Munderfing, TSV Mattighofen, Plattform gegen Atomgefahren, Energie AG und der EWS. Die Veranstaltung fand mit freundlicher Unterstützung der Österreichischen Bundesforste AG statt. Die Bäckerei Zagler verwöhnte die Läuferinnen und Läufer mit Brot und Gebäck. 

Kommunales und Wirtschaft

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Die schwer geschützte Baumgattung der Eiben ist in Braunau eine der verbreitetsten und dennoch höchst gefährdet: Pressemitteilung des Umwletschutz-Landesrates Haimbuchner und des Naturschutzbundes Oberösterreich:

Eiben sind in den meisten Ländern Europas und weltweit rigoros geschützt, ihr Ursprung geht bis ins Tertiär zurück, leider haben dies die politisch Verantwortlichen offensichtlich übersehen!

Die am meister geschützten Baumgattungen waren einmal ihrer 15                                                                                                                          Foto: Mühringer

BRAUNAU/ÜBERREGIONAL. (km/mm) Wie vom Naturschutzbund Oberösterreich (Dr. Martin Schwarz) zu erfahren war, gehören Eiben zu den ältesten Baumgattungen überhaupt (Tertiär). In den meisten Ländern der Erde gehören sie zu den rigoros geschützten Bäumen überhaupt. Ende 1990 wurde die Eibe zum Baum des Jahres gekürt. Umso trauriger ist es, dass es in Österreich in nur zwei Bundesländern ein Baumschutzgesetz gibt. An diesen Beitrag hägen wir doch eine Stellungnahme von Herrn Dr. Manfred Haimbucher (dazumals und glaublich heute noch der Naturschutz-Landesrat) an. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum in Braunau von der FPÖ keine Zustimmung zum geplanten Parkdeck erfolgte. Auch eine Stellungnahme des Naturschutzes Oberösterreich wird mit diesem Beitrag publiziert. Und somit kommen wir zu den Standpunkten der Eiben in Braunau am Inn:

 

Erstens: Umgewidmeter Baugrund zum geplanten Parkdeck zehn Stück und bereits erfolgte Fällungen entgegen des Schutzes der Baumgattungen, sodass ursprünglich deren Anzahl 15 war.

 

Zweitens: Palmpark rund um das Palmdenkmal, deren Anzahl sechs, sodass wir in der Bezirkshauptstadt alleine auf ursprünglich 21 Stück kommen.

Presseaussendung des OÖ Naturschutz-bundes zum Thema Eibenschutz 

Quelle: Naturschutzbund Oberösterreich und des Naturschutz-Landesrates Dr. Haimbuchner (FPÖ) im Medium des Naturschutzbundes „Informativ“

 

Ein Beitrag der stellv. Chefredakteurin Melanie Mairoll

 

Die Eiben in den Braunauer Parkanlagen

 

Sie beherbergt der Brunnerpark und der Braunauer Stadt-Park. Darin im Schatten anderer Bäume gedeihen Eiben robust seit alters her und beschirmen lauschig den hinteren Bereich des den Braunauern gewidmeten Brunner-Parkes. Im Palm-Park bilden Eiben den Ehren-Hain um die Palm-Statue. Um diese herum wollte man roden, hatte aber Respekt vor dem besonderen Schutz dieser Baumgattung. Außerdem protestierte ein Anrainer und wies darauf hin, dass die Eiben schon sehr alt und dabei aber gesund seien. Das mache sie zum wertvollen Bewuchs, der im Halbkreis das Kunstwerk ergänzt, und zwar indessen in beachtlicher Größe, denn der Nadelbaum wächst sehr langsam und wird besondersders alt.

 

„Relikt aus dem Tertiär“

 

Diese älteste Baumart Europas ist ein Relikt aus dem Tertiär und indessen von großer Seltenheit. Somit wird sie geschützt in allen europäischen Ländern. In Deutschland steht sie auf der „Roten Liste der gefährdeten Arten“ (unter Gefährdungs-Klasse 3) und war Baum des Jahres 1994“ in Deutschland und 2013 in Österreich.

 

Braunauer Palmpark UND Brunnerpark

 

Im Braunauer Palmpark kühlt wundermild schattend und feuchtend ein Eiben-Hain aus typisch  mehrstämmigen  Komplexen  und aus Einzelbäumen, somit insgesamt deren 15. Bei neun verdichten sich innig die Nadel-Kuppeln und ein getrennter Komplex begrünt die Einfahrt beim Tonkres-Haus. Vor dem Krankenhaus reihen sich also mehrere Bänke in der besagten Eiben-Laube.

 

Naturschutzbund Oberösterreich und Naturschutz-Landesrat Haimbuchner (FPÖ)

 

Kann diese Kostbarkeit geschützt werden? Vom „Naturschutzbund Oberösterreich“ heißt eine Broschüre „Informativ“. Studiert hat diese ein Informant, (Name der Redaktion bekannt und aus wissentlichen Gründen nicht genannt) so schreibt er, die „Sonder-Nummer 6“ vom August 2013 und wisse nun, dass Baumschutz existiere – in Wien. Jedoch in Oberösterreich fehle er, obschon der Naturschutz-Landesrat Mag. Haimbuchner offensichtlich seinen Braunauer Gemeinderäten anriet, gegen ein Projekt aufzustehen, das 10 Eiben des Leben kosten würde. Auch in Linz schütze man daher schon Bäume, obwohl ein gesetzlicher Baumschutz noch fehlt.

 

Bericht in der Tageszeitung STANDARD

 

Zum  Baumschutz in Oberösterreich ist von der Tageszeitung  STANDARD  am  28. Mai  2014 noch negativ berichtet worden. Diese Lektüre hat dann unseren Informanten angeregt, sich an den oberösterreichischen Naturschutzbund zu wenden. Prompt hat der Naturschutzbund Oberösterreich folgendermaßen geantwortet, was den positiv stimmenden und sich der Stimme enthaltenden Braunauer Gemeinderäten zu denken geben dürfte:

 

 

„Sehr geehrter Herr“

 

Aus unserer Sicht ist die Eibe auf jeden Fall ein schützenswerter Baum, der im Alpenvorland als gefährdet eingestuft wird. Unbedingt erhaltenswert sind die autochthonen Bestände. Da Eiben häufig in Gärten angepflanzt werden, gelangen die Nachkommen dieser Bäume durch Verbreitung der Samen durch Vögel auch in die Wälder. Dadurch wachsen in Wäldern auch Eiben, die Abkömmlinge von Gartenpflanzen sind und sich genetisch sicherlich von den Autochthonen unterscheiden.

 

Freundliche Grüße

Martin Schwarz

Naturschutzbund Oberösterreich

Die Mauthausen-Kantate aus der            Braunauer und Simbacher Geschichte des vorigen Jahrtausends!


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©Mikis Theodorakis

©Demokratischer Chor Braunau

unter der Leitung von Wolfgang Simböck+

ehemaliger Kulturstadtrat Braunaus

LINK ZUR HISTORIE DES DEMOKRATISCHEN CHORS

Gedenken an die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus in Braunau am Inn

Foto: StG Braunau/Wanka

mit überregionalem Spiegel

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Titelstory Internationaler Spiegel

Die wichtigste Nebensache der Welt: Der Ball rollt wieder, diesmal in Russland. Seit 15.06.2018 sieht man ein „kurioses Favoritensterben“: Neuer, Lionel Messi, Courtinho sowie Cristiano Ronaldo verabschiedeten sich von der WM, einzig England bleibt zumindest noch im Semifinale (Stand 9.06.2018).

Zur Endgültigkeit: Die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sieht ein „Favoritensterben“, Frankreich ist Weltmeister, Kroatien Vize, Platz drei geht an Belgien, 4 an die „three lyons“!