BRAUNAUER GESCHICHTSSPIEGELUNGEN / BRAUNAU-    HISTORY  38

XXX. JG/KW 28/2018      Redaktion: +43 / 77 22 21 39 1                 DigZBR 1

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Niemals wieder Diktatur:

Braunaus Geschichte - ein Grundpfeiler der Aufarbeitung des Nationalsozialismus, aber auch ein Versuch, jeglichen Diktaturen das Fundament zu entziehen...

Grenzüberschreitender, geschichtswissenschaftlicher Versuch, gerade von unserer Stadt aus, Diktaturen den internationalen Nährboden zu entziehen.

Ist Cäsarenwahn eine bis jetzt nicht erkannte Gen-Erkrankung?

Seit geraumer Zeit wird von den Print- und TV-Ausgaben des Spiegel Online, führenden Geschichtswissenschaftlern und Neurologen sowie Journalisten versucht, die Geisteskrankheit (Psychose) des Cäsarenwahns festzuhalten und zu dokumentieren. Zu den bekanntesten Vertretern dieser Geisteskrankheiten zählten Persönlichkeiten wie die römischen Kaiser Caligula (Soldatenstiefelchen) und Nero, Napoleon Bonaparte, Adolf Hitler sowie der rumänische Diktator Ceaucescu samt Gatin, aber auch Stalin, Saddam Hussein und Hitlers Gefolgsleute im engen Kreis, nicht zuletzt auch Mussolini. Ihnen allen sind krankhafte Gehirnveränderungen eigen, die durchaus nicht schon von Geburt an vorhanden sein müssen, bei unseren Vertretern waren sie auch durchaus nicht gleich von Beginn an vorhanden.

 

Zu den Attributen, die ihnen eigen sind, ist eine Linie zu erkennen. So zum Beispiel neigen sie zu fehlendem Mitleid, übermäßiger Grausamkeit, überdurchschnittlich fehlendem Schamverhalten sowie geradezu nicht zu bremsender Selbstüberschätzung, verbunden mit bekannten historischen Unwahrheiten (kein Mensch hat die Absicht, eine Mauer zu bauen oder seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen).

 

Bei den von uns aufgezählten Beispielen fällt auch auf, dass sie bis auf einen Vertreter keines natürlichen Todes starben, einigen von ihnen wurde sogar der Prozess mit anschließender Hinrichtung bereitet. Gerade durch ihre grausamen und schamlosen Taten (Verwandtenmorde, inzestiöses Verhalten etc.) reihen sie sich aneinander und lassen die erwähnten Auffälligkeiten erkennen. Die Wissenschaft arbeitet an dieser neu auffallenden Erkrankung und frau/man darf gespannt sein, ob nicht vielleicht eine massive Genschädigung die Schuld an ihren´Auffälligkeiten tragen. Wir berichten in jedem Fall weiter!

Von Alois-Felix Mairoll

 

Jahrzehntelang verband die Zeitgeschichte die Stadt Braunau am Inn mit der zufälligen Geburtsstadt Adolf Hitlers. Gerüchten, dass dies kein reiner Zufall war, wurde viel zu wenig entgegengewirkt und international völlig falsch bewertet. Das faschistische Gedankengut ist in Braunau genauso wenig oder genauso viel vertreten, wie in jedem anderen, demokratischen Ort der Welt auch.

 

 

Das internationale Journalistenkollegenteam stürzte sich mit Vergnügen auf die Geburtsstadt. Dies mag auch mit dem Buch „Mein Kampf“ in Zusammenhang stehen. Den einzigen Fehler, wenn überhaupt einen, hat Braunau durch das Schweigen gemacht. Dies aber nur, um nicht noch mehr ungerecht ins Gerede zu kommen. Doch da begann es erst recht und selbst die demokratischen Wahlen in Braunau, welche alle in ihrem Ergebnis sehr eindeutig und sogar mit absoluter Mehrheit antifaschistisch – wenn man so will – verliefen, konnten dem nicht entgegenwirken. Die Hitler-Manie der Berichterstatter über Braunau kann schon fast als legendär gelten. Mittlerweile kümmert uns das jedoch kein bisschen mehr. In dieser Manie übersahen die internationalen Kolleginnen und Kollegen sogar die Tatsache, dass Adolf Hitler die Stadt nur ein einziges Mal besucht hat, nämlich bei seinem Einzug. Als ihm eine in schwarz gekleidete Braunauerin, deren Mann kurz zuvor verstorben war, einen Blumenstrauch überreichen wollte, wertete der abergläubische Diktator dies als schlechtes Omen und mied ab da unsere Stadt.

 

Sehr interessant war auch der Hang der Nazis zum Okkultismus, dem Führer wurde durch Hanussen (einem bekannten Okkultisten seiner Zeit) eingeredet, er müsse eine Alraunwurzel, welche sich im Braunauer Schindacker befände erwerben, um erfolgreich zu sein. Tatsächlich wurde diese Wurzel geholt, wie die Geschichte bewies, verfehlte sie allerdings ihre Wirkung.

 

Die magsiche Alraunewurzel

 

Zur Wirkung der Wurzel  existiert übrigens  auch eine  sehr  genaue Beschreibung der heiligen Hildegard von Bingen, welche ihr eine berauschende zuschrieb, je nach Art der Zubereitung.

 

 

Erst als man begann, mit den Zeitgeschichtetagen und der historischen Webseite braunau-history.at  national und international aufzuzeigen, dass Lügen und Gerüchte der Stadt Braunau am Inn  ungerechterweise massiv geschadet haben, klangen diese langsam ab und ließen  Braunau/Inn als das erscheinen, was es wirklich war und ist - eine Stadt, wie jede andere auch. Durch die ungerechtfertigte weltanschauliche Verbindung unserer Stadt mit Adolf Hitler haben aber gerade wir die historische und gesellschaftliche Glaubwürdigkeit, jeglichem diktatorischen Gedankengut entschieden entgegenzutreteten.

 

http://www.braunau-history.at

 

Fehler in den Diktatorbiografien!

NW 1982_06-25 Hitler Ausschnitt.

Alle Fotos: 08-17

ÜBERREGIONAL. (APA/DPA/08-17/km). Wie die Braunauer Kommunikationsagentur Marschall entgegen aller bisherigen Biographien kürzlich berichtete, war Adolf Hitler nicht, wie auf Grund einer 1945 gemachten Aussage von Adolf Hitlers Schwester Paula immer behauptet wird, das vierte, sondern das dritte Kind des Ehepaares Alois und Klara Hitler.

 

Diese Meldung wurde auch von APA und DPA veröffentlicht und hat international enormes Echo ausgelöst.

 

Baunau-hinstory

 

Auf Braunau-history finden unsere Leserschaft dazu einige, zu dieser Thematik passende Dokumente. So wie überhaupt das Geschichtsportal spannend aufbereitet ist und wer die Vergangenheit besser kennenlernt, dem öffnen sich bislang ungeahnte Möglichkeiten. Oft es so, dass im Nachhinein eine schon gebildete Meinung über diesen und jenen Vorgang und den Ereignissen, revidiert wird, weil man als Zeitgenossin oder Zeitgenosse, welcher diese schlimme Zeit nicht körperlich anwesend erlebt hat. Da passiert es oft, dass nach oft falschen (vorsätzlich oder unbewusst) Infos sich voreilig eine falsche Meinung einnistet. Das Braunauer Geschichtsportal dient natürlich zum Gutteil historischer Aufarbeitung, aber das ist nicht das wichtigste Thema, denn das heißt objektive Berichterstattung und/oder das Bemühen darum. So wundert nicht, dass sich international immer mehr für „Braunau-history“ interessiert wird, das kann man an den Besucherzahlen erkennen.

 

Siehe Anlagen

 

Und so wäre es falsch, den ganzen Inhalt schon vorab zu publizieren, denn wir sehen in der Berichterstattung vorwiegend auch die Aufgabe darin, sich das Portal www.braunau-history.at selbst aufzuschlagen und es einmal zu „durchforsten“. Wir gewinnen jede Wette, wenn sich nach dem Befassen der virtuellen Berichterstattung mit Sicherheit einmal täglich eine Meinung ändert. Unsere Leserschaft findet hier die dazu bestimmten und in Zusammenhang mit dem Thema stehenden Links.

http://braunau-history.at/w/index.php?title=Familie#Geschwister

http://braunau-history.at/w/index.php?title=Pressearchiv

Für weitere Infos steht Herr Mag. Florian Kotanko (Kontakt auf der Website) den Lesern gerne zur Verfügung.

Sterbefall Otto Hitler 7 Tage als an Wasserkopf...

Otto Hitler, Taufbuchausschnitt

Ein weiteres, würdiges Zeichen aus Braunau Vieles Geschichte werden zu lassen...

Wir sehen das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren als würdigen Anlass, den heute 73jährigen David Barry in Begleitung seiner Frau nach Braunau einzuladen, damit er erstmals jene Orte, in denen sich sein Vater in den letzten Tagen seines Lebens aufhielt, besuchen und so von seinem Vater Abschied nehmen kann“, begründet Mag. arch. Ingo Engel als Obmann des Stadtvereines diese Initiative.

 

Der Stadtverein Braunau hat für den knapp einwöchigen Aufenthalt von Mr. und Mrs. Barry ein umfangreiches Programm erstellt.  Dazu zählen Stadtrundgänge in Braunau, Burghausen und Salzburg. Am Freitag, 15. Mai, wird Mr. Barry an einer Pressekonferenz im Braunauer Rathaus teilnehmen und sich ins Goldene Buch der Stadt Braunau eintragen. Im Anschluss an die Pressekonferenz ist eine Trauerfeier auf der Innbrücke geplant. Schließlich wird Mr. Barry auch bei der offiziellen Gedenkfeier vor dem Mahnstein vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler anwesend sein.

 

Dieser Einladung gingen umfangreiche Recherchearbeiten von Mag. Florian Kotanko, wissenschaftlicher Begleiter von braunau-history.at und Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Braunau, voraus.  Mag. Kotanko fand in verschiedenen amerikanischen Archiven schließlich folgende Fakten: Corporal Clifford Barry, geboren in Marblehead, Essex County, verheiratet mit Barbara, Vater eines Sohnes, war 30 Jahre, als er am 5. Mai starb.  Sein Leichnam wurde in seine Heimatgemeinde überführt und im Friedhof „Waterside“ beigesetzt.

 

Zugleich ergaben die Recherchearbeiten von Mag. Kotanko, dass am 5. Mai 1945 neben Mr. Barry auch der US-Soldat Richard L. Felt im Inn ertrank. Er wurde am amerikanischen Soldatenfriedhof in St. Avold in Frankreich begraben. Zu Richard Felt fand Mag. Kotanko keine Nachfahren.

 

Auf der Website des 245. Pionier-Bataillons (http://hillabee.net/245eng.htm) wird dieses tragische Ereignis beschrieben: „.... On May 5, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two combat engineers of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead, Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] were drowned while attempting to maintain the bridge. Corporal Barry and PFC Felt were both awarded the Bronze Star Medal posthumously.  The current of the Inn River, raging at this time due to the spring snow melt from the Austrian and Swiss Alps, was reported as 10 feet per second.  The bridge was eventually destroyed by the swift river on May 12, 1945.“

Eines der seltensten Farbfotos aus schlimmen Zeiten...

Beweisdokument, recherchiert von Mag. Florian Kotanko:

 

Auf der Website der 245. Pionier Kompanie (http://hillabee.net/245eng.htm) wird dieses tragische Ereignis beschrieben: „....Elements of the 80th Infantry Division quickly crossed the river and moved on into Austria on May 5th. On May 6, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two members of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead, Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] were drowned while struggling to maintain it. Corporal Barry was awarded the Bronze Star posthumously. The river current was reported as 10 feet per second. This was the first bridge built by U.S. Army Engineers across the Inn River from Germany to Austria. It was destroyed by flood water on May 12, 1945.“Auf der Website der 245. Pionier Kompanie (http://hillabee.net/245eng.htm) wird dieses tragische Ereignis beschrieben: „....Elements of the 80th Infantry Division quickly crossed the river and moved on into Austria on May 5th. On May 6, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two members of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead, Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] were drowned while struggling to maintain it. Corporal Barry was awarded the Bronze Star posthumously. The river current was reported as 10 feet per second. This was the first bridge built by U.S. Army Engineers across the Inn River from Germany to Austria. It was destroyed by flood water on May 12, 1945.“

 

Lesen Sie weiter auf braunau-history.at

und in unserer Printausgabe

Sammlung des Braunauer,  bayerischen und österreichischen Widerstandes gegen Hitler und Diktaturen, seien sie von  rechts, links oder religiös fundamentalistisch:

 
Seine Geburtsstadt:

Widerstand im Heimatgau des kriminellen Führers

 

Franz Jägerstätter – ein Antifaschist mit Zivilcourage aus dem Bezirk Braunau, dem „Heimatgau des Führers“

 

Als einer der ersten Braunauer Journalisten, welcher sich mit dem Thema „Jägerstätter“ intensiv auseinandergesetzt haben, möchte ich aus objektiver Sicht doch einiges klarstellen. Die katholische Kirche scheint – meiner Meinung nach – nicht in der Lage zu sein, einen dialektischen Mittelweg zu finden. Anfänglich schloss sie mit dem Braunauer Diktator ein Konkordat, welches den Priestern den Unterhalt sicherte, dies wohlbemerkt aus purem Eigennutz, um für diese Belange nicht das „zusammengeraubte“ Kapital aus dem zukünftig besetzten Europa verwenden zu müssen. Denn eines war den Nazis klar: Die Kirchen konnten sie nicht beseitigen, waren sie doch sowohl in der Monarchie, über die Weimarer Republik bis hin zur ersten Republik Österreich ein fest integrierter Bestandteil der Gesellschaft. Um dies alles nicht zu gefährden, schwieg sie zum Thema „Jägerstätter“, ja noch viel schlimmer: Sie wollte ihm den – ihrer Meinung nach – rechten Glauben vermitteln, indem er sich nicht über die Ansichten seines Geistlichen und Bischofs hinwegsetzen dürfe. In der Gegenwart tut frau/man sich doch schon wesentlich leichter, weil „ungefährlicher“ geworden und macht einen „Spagatsprung“, welches einen der bekanntesten Regimegegner aus unserer Heimat sogar zum „tadellosen Soldaten Jesu“ „modelliert“. Ich persönlich hatte die Ehre, seine Enkeltochter, welche ihn Braunau lebt, kennenlernen zu dürfen. Als ich ihr bei unserer ersten Begegnung vor über zehn Jahren diese „Ehre“ mitteilte, sagte sie verwundert: „Das hat auch noch keiner zu mir gesagt“! Und tatsächlich war es so, man musste sich damals noch hüten, dieses Thema positiv (in Jägerstätters Weise) in den Gastlokalen des Bezirkes anzuschneiden, um nicht jählings aus letzterem „hinauszufliegen“ und Lokalverbot zu erhalten. Um noch einmal zu den Nazis zurückzukehren: Diese „Gaunertruppe“ war alles andere als dumm, ihn als „Bibelforscher“ zu bezeichnen,  welche auch heute noch richtigerweise mit einer gewissen christlichen Vorsicht betrachtet werden, brachte ihnen postwendend die Zustimmung katholischer Kreise. Ein religiöser „Spinner“ war allemal noch besser, als sich mit dem kriminellen „Führer“ und seiner ebenso verbrecherischen Clique anzulegen. Franz Jägerstätter war ein ideologischer „Rebell“, welcher dem „Rebellen“ Jesus nachfolgte: „Kein Stein wird auf dem anderen bleiben“, heißt es da und von den „Trümmern des alten Testaments“ wird gesprochen und geschrieben. Der Rebell war nicht nur den pharisäischen Theologen des damaligen, jüdischen Glaubens (mit dem heutigen und dem des Dritten Reiches nicht vergleichbar) ein Dorn im Auge, sondern auch den Reichen und Mächtigen jener Zeit: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ hieß nichts anderes, als dass dem Kaiser nichts mehr blieb, weil dem Schöpfer (welcher nichts verlangt, weil im Vordergrund die Freiheit steht, sich für ihn oder gegen ihn zu entscheiden) alles zusteht und für den Kaiser nichts mehr übrigbleibt. Und so wurde Jesus auch ein Rebell gegen den römischen Staat: „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in das Reich Gottes eingeht!“ Nach dem römischen Strafrecht erlitt er auch genau die rechtliche Sanktion, welche gegen Rebellen angewandt wurde – die Kreuzigung, sein „Nachfolgerebell“ die Enthauptung im Dritten Reich. Rebellen wird die Eigenschaft eines Soldaten in Abrede gestellt, denn: Des einen Terrorist ist des anderen Freiheitsheld! Aus dieser Sichtweise steht Franz Jägerstätter in einer Reihe mit Graf Schenk von Stauffenberg, der „weißen Rose“ und Oskar Schindler, um nur einige zu nennen. Ihre Gemeinsamkeit war die Zivilcourage.

 

Alois-Felix Mairoll im November 2013

 

Kommentar vom 5. Dezember 1996 im Braunauer Lokalspiegel

 

Der  Kommentar  des Lokalspiegel-Chefredakteurs: JÄGERSTÄTTER - WO LIEGT DAS PROBLEM?   erregt  allgemeinen  UNMUT  und   wird auch im Internet veröffentlicht.

 

Lesen Sie und hören dazu auch:

NEU - NEU - NEU

 

Die Entstehung eines E-Books on demand live online!

 

„Ernesto Cardenal Martinez

Der (R)Evolutionär im Namen Jesu“

 

Von Alois-Felix Mairoll

kreativMedia ARGE-Verlag, Braunau, Kirchdorf am Inn

 

Die weiße Rose - Widerstand gegen die kapitalistische Diktatur der Nazis

Nach bisher unveröffentlichten Originalprotokollen erzählt diese Neuverfilmung das tragische Ende der oben genannten Widerstandsbewegung deutscher Studenten. Im Februar 1943 werden Sophie Scholl und ihr Bruder Hans bei einer Flugblattverteilung in der Münchner Universität von der GESTAPO verhaftet. Es folgen lange und nervenaufreibende Verhöre durch den Vernehmungsbeamten Robert Mohr. Zunächst kämpft Sophie noch um ihre Freiheit und die ihres Bruders. Als aber die Beweislage immer erdrückender wird, stellt sie sich durch ein Geständnis schützend vor die anderen Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer. Und schwört ihren Überzeugungen auch dann nicht ab, als sie dadurch ihr Leben hätte retten können. Sophie Scholl, ihr Bruder Hans und ihr gemeinsamer Freund und Mitkämpfer Christoph Probst wurden am 22. Februar durch den kriminellen Vorsitzenden Richter des Volksgerichtshofes Roland Freisler wegen landesverräterischen Feindbegünstigung, Vorbereitung zum Hochverrat und Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt. Noch am selben Tag starben sie im Strafgefängnis München – Stadelheim durch das Fallbeil…

 

Auszüge und Ergänzungen:

Sophie Scholl - Die letzten Tage - Trailer



Die weiße Rose Geschichtsdoku englisch und deutscher Film

Freiheit muss täglich neu errungen werden und wird nicht ohne Zutun verschenkt. Sie bedeutet auch vor allem jene des Andersdenkenen. Jede Diktatur, sei sie von rechts, links oder religiös-fundamentalistisch ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit!

 

Niedergang einer linken Diktatur - der Mauerfall 1989

 

Festival der Freiheit: MM. Westernhagen 2005

 

http://www.youtube.com/watch?v=hTgrHaR2pOI&feature=related

 
Hitler, das rechte Kapital und sein zufälliger Geburtsort

 

„Die Vorsehung Gottes hat es so gewollt, dass mir gerade Braunau, das kleine Städtchen am Inn, als Geburtsort bestimmt wurde...“ (Aus „Mein Kampf").

 

Wir BraunauerInnen haben kein Problem mit seiner Geburtsstadt, eher die anderen mit Braunau am Inn, obschon er nur drei Jahre seines Lebens hier verbrachte. Wir stehen zu unserer Geschichte und arbeiten sie positiv auf. Dennoch kann jedermann/frau das Geburtshaus besichtigen und sich seine eigene Meinung bilden. Wo steht es? Genau dort, wo der

Mahnstein aus Mauthausen davorsteht.

Wir laden unvoreingenommen zur äußeren Besichtigung und zur Teilnahme an unseren alljährlich stattfindenden

 

ZEITGESCHICHTETAGEN

 

dies ist unser Beitrag zur einer positiven Aufarbeitung der Vergangenheit. Damit einher ergeht auch ein Aufruf aus Braunau am Inn an die Weltenbewohner:

 

NIE WIEDER FASCHISMUS, NIE WIEDER KRIEG -

FÜR FRIEDEN, FREIHEIT UND DEMOKRATIE

MILLIONEN TOTE MAHNEN!