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Meinungs-Dauerarchiv

Leserbrief zur Ex-Titelgeschichte von Peter Krebs bezüglich des Neubaues des Krankenhauses von Landesrätin Christine Haberlander:

Der Bürgermeister berichtet von der Zustimmung eines Großteils der Braunauer Bevölkerung, HINGEGEN gibt es viele Kontras!

Sehr geehrter Herr Ing. Krebs!

 

Herr Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer hat mir Ihre E-Mail vom 17. Juni 2017 betreffend Ihrer Bedenken zum Neubau des Bauteiles 10 des Krankenhauses St. Josef Braunau sowie zur Errichtung eines neuen Parkhauses weitergeleitet.

 

 

Als zuständige Landesrätin für Gesundheit darf ich Ihnen mitteilen, dass vor Genehmigung des Neubaus das Bauvorhaben eingehend von externen Experten geprüft wurde. Ein wesentliches Ergebnis dieses Prüfprozesses war, dass von einer Sanierung dringend abgeraten wurde . Zudem wurde vom Krankenhaus eine statische Kontrolle beauftragt,  um die Bausubstanz prüfen zu lassen. Auch seitens der sanitätsrechtlichen Aufsicht wurde der allgemeine Zustand des Bauteiles als sehr schlecht und auf Dauer nicht tragbar angesehen.

 

 

Betreffend eines Neubaus am Stadtrand von Braunau ist anzumerken, dass sich der Orden der Franziskanerinnen und das Land Oberösterreich bereits vor Beginn der Generalsanierungsphase Ende der 90er-Jahre für den Standort Braunau, Ringstraße 60, entschieden haben.

 

Daher wurde auch in diesen Standort investiert und im Jahr 2003 mit der Erweiterung und Sanierung begonnen. Laut Auskunft der Gechäftsführung des KH Braunau ist  eine nachhaltige Nutzung der Bauten nicht vorstellbar und somit käme nur ein Abriss mit erheblichen Entsorgungskosten in Frage. Ein Neubau am Stadtrand würde nach derzeitigen Schätzungen im dreistelligen Millionenbereich liegen.

 

Was den Bau der Tiefgarage betrifft, wird die Errichtung von der TAU.Gruppe.Vöcklabruck - Holding der Franziskanerinnen von Vöcklabruck GmbH und der Stadt Braunau geplant. Nach Rücksprache mit Herrn Bürgermeister Mag. Waidbacher gibt es für dieses Bauprojekt eine eindeutige Mehrheit im Gemeinderat, ebenso beim Großteil der Braunauer Bevölkerung .

 

Somit verbleibe ich mit den besten Grüßen

Landesrätin

Christine Haberlander

am 5. Juli 2017

www.christine-haberlander.at

Verschandelung der Altstadt:

Eine Leser- und Hörerreaktion von Heribert Hillebrand!

Im Namen sehr vieler Braunauerinnen und Braunauer danke ich für die Stellungnahme des ›Stadt-Vereines Braunau‹ (Obmann Mag. Architekt Stadt-Baumeister a.D. Ingo Engel und seinem Team) zum geplanten Parkdeck im Brunner-Park. Die in kurzer Zeit gesammelten rund 1000 Unterschriften der um das schöne Stadt-Bild besorgten Bürger sollten sehr ernst genommen werden.


Die Fernseh-Sendung »Bürger-Anwalt« im ORF 2 am 18. Februar, in der auch das Thema ›Parkgarage Braunau‹ behandelt wurde, zeigt, wie oberflächlich die Politik die Anliegen und Einwendungen Betroffener »ernst« nimmt. Dass im Brunner-Park ein Parkdeck mit rund 300 Autostell-Plätzen für das Krankenhaus-Personal – bei mehr als 1000 Mitarbeitern – errichtet werden soll und dann auch noch Frei-Plätze für Besucher und Kunden, die in der Innen-Stadt dann »shoppen« sollen, übrig bleiben, ist bestenfalls ein Wunsch-Denken. Die jährlich anfallenden Zuschüsse der Gemeinde zu den Betriebs-Kosten – bei angespannter Budget-Lage – werden gewaltig sein.


Auch sollte man aus humanitären Gründen bedenken, dass viele Menschen im Brunner-Park, zum Beispiel nach einem Besuch bei Schwer-Kranken oder nach einer bedrückenden Diagnose-Nachricht, in dieser kleinen Oase unter alten Bäumen, umgeben von schön gepflegten Blumen-Beeten (Dank an die Stadt-Gärtnerei), sich wieder sammeln und versuchen, den inneren Frieden und vielleicht wieder Zuversicht zu finden. Im »nüchternen« modernen Jägerstätter-Park (in dessen Teich leider Frösche keinen Platz finden – ein Hecht hat sich »zufällig« darin verirrt und löst damit das quakende Problem) lässt sich nicht so leicht die innere Ruhe wieder finden.


In Braunau sind in der Vergangenheit Bau-Sünden passiert. Ein Parkdeck mit solch einem Bau-Volumen im denkmal-geschützten Bereich wäre allerdings der fast nicht mehr zu überbietende absolute Höhepunkt der Altstadt-Verschandelung, den die verantwortlichen Politiker den nächsten zwei Generationen gegenüber verantworten werden müssen.


Aber was sagte doch der von mir an sich geschätzte ehemalige Spitzen-Politiker Dr. Andreas Kohl (Zweiter National-Rats-Präsident und Kandidat für den Bundes-Präsidenten) im Parlament? »Die Verantwortung des Politikers endet mit dem Ausscheiden aus seinem Amt.«


Gibt es wirklich keine Alternative zur Lösung des Parkplatz-Problems in nächster Nähe oder will man diese nicht wahrnehmen?
                                                                                    von Heribert Hillebrand
                                                                                                   5280 Braunau

Zum Parkdeck - was die anderen so schreiben:

Andreas G.: Ist dies der Dank für einen vierfachen UN-Friedenseinsatz, bei dem ich mein Leben riskiert habe?

Spiegelungen von Melanie Mairoll:

Die SACHE Tier und der See

Wie hießen noch die ersten Forderungen der GRÜNEN als sie in den österreichischen Nationalrat einzogen? Tiere sollten keine Sache mehr sein, wie das der Gesetzgeber noch vorsieht. Das sollte geändert werden. Ich persönlich kann mich an einen solchen Gesetzesänderungsantrag der GRÜNEN jedenfalls nicht erinnern. Das Einzige, was den Geschöpfen zugute kommt ist das Strafrecht: Hier gibt es zumindest den Strafparagrafen TIERQUÄLEREI. Dass eine dementsprechende Gesetzesänderung kommt, haben sowohl die GRÜNEN, als auch sämtliche anderen Fraktionen im Nationalrat längst vergessen. Durch dieses VERGESSEN kommen dann solche Fälle von Tierquälerei wie der jüngste zutage. Zivilrechtlich ist Tierquälerei immer noch eine SCHADENSZUFÜGUNG nach dem ABGB. Was tagtäglich Tieren für Schmerzen und psychisches Leid zugefügt wird, erinnert mich historisch vergleichsweise nur mehr an den Holocaust der NAZIS - Individien zweiter Klasse! Womit wir wieder bei der Schöpfung wären, mit der wir genauso umgehen, als gehöre sie uns und nicht dem, der sie geschaffen hat. Politisch werden dann noch dazu jenen freiwilligen Einrichtungen, wie der PFOTENHILFE Steine in den Weg geworfen - Hauptsache es heißt nicht LOCHEN, sondern LOCHEN AM SEE - ein Lob den Touristen-Kapitalisten.

Parteinahme gegen einen autoritären Umbau der Republik: Künftiger Präsident muss Zusammenhalt fördern statt zu spalten

Österreich braucht keinen „starken“ Bundespräsidenten: Das ist der wesentliche Grund, warum der sich mit austro-patriotischem Getöse und populistischen Schalmeientönen tarnende deutschnationale Burschenschafter Norbert Hofer für alle, denen Demokratie, solidarisches Denken und gesellschaftlicher Zusammenhalt ein Anliegen sind, unwählbar ist und warum eine Stimme für Alexander Van der Bellen entscheidend ist, stellt KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner zur Wiederholung der Stichwahl um die Bundespräsidentschaft am 4. Dezember 2016 fest.

 

„Van der Bellen ist sicher kein Linker, sondern ein Mann der politischen Mitte. Man mag manches an seinen inhaltlichen Positionen kritisieren, aber er ist ein bürgerlicher Demokrat und das macht den entscheidenden Unterschied“ so Furtlehner. Hofer kann noch so viel Kreide fressen, er ist und bleibt der Vertreter einer autoritären Politik sowie von Hass und Hetze. Seine Ansage „Sie werden sich noch wundern, was möglich ist“ deutet unmissverständlich darauf hin, dass er und seine FPÖ auf der Woge einer internationalen Rechtsentwicklung den autoritären Umbau der Republik betreiben und den antifaschistischen Verfassungsauftrag eliminieren wollen.

 

„Wer also keinen österreichischen Orban, Kaczynski, Putin, Erdogan oder Trump will tut gut daran Van der Bellen zu wählen“ so Furtlehner. Nichtwählen oder ungültig wählen bedeutet in dieser Situation zwangsläufig eine indirekte Unterstützung der FPÖ. Österreich braucht keinen „starken“ Präsidenten, sondern einen solchen, der das Amt mit Zurückhaltung in angemessener Weise ausübt, der bestrebt ist gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und nicht die Polarisierung.

 

Alle jene, die jetzt Hofer und die FPÖ als Projektionsfläche für ihre Zukunfts- oder Abstiegsängste als Folge der neoliberalen Politik der amtierenden Regierung sehen, dürfen sich nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie damit vom Regen in die Traufe geraten. Hofer ist der Repräsentant einer Politik, die alle Übel der Welt auf Feindbilder wie Flüchtlinge, Migrant_innen, Bettler_innen usw. projiziert. Er vertritt eine Linie, die glauben machen will, dass eine Absage an Weltoffenheit durch völkische Abschottung eine Antwort auf die Globalisierung sein könnte. Mit seiner klaren Ansage für eine europäische Armee konterkariert er zudem seine angeblichen Bekenntnisse zur Neutralität und zur Kritik an der EU.

 

Hofer vertritt eine Partei, die hinter dem Trugbild der „kleinen Leute“ die Interessen der Industrie versteckt und wo immer sie Regierungs-verantwortung hat ein Vorreiter der sozialen Demontage ist. Hofers FPÖ ist zudem eine Partei mit einem völlig antiquierten Frauenbild mit der erklärten Absicht die Frauen wieder zu Heim und Herd zu verbannen und zur „Brutpflege“ zu degradieren. Hinter der populistischen Demagogie von Hofer und der FPÖ wird der neoliberale Kapitalismus als wirkliche Ursachen sozialer Unsicherheit, von Zukunfts- oder Abstiegsängsten ausgeblendet und der Blick auf den von zunehmender Ungleichheit bestimmten kapitalistischen Charakter der Gesellschaft vernebelt werden.

 

Unter welchen Bedingungen die Auseinandersetzung damit künftig stattfinden wird maßgeblich auch davon abhängig, wer am 4. Dezember 2016 als Bundespräsident gewählt wird. Das ändert nichts an der grundsätzlichen Haltung der KPÖ, dass das Amt des Bundespräsidenten entbehrlich ist und abgeschafft werden sollte.

 

KPÖ OÖ

Karl Ellinger, Braunau zum Thema Krebsvorsorge durch Stadtpark Braunau

Stadt-Park schützt vor Krebs:

Neueste medizinische Erkenntnisse gegen das Krankenhaus-Parkdeck

 

Gegen das Parkdeck ist schon viel argumentiert worden. Es verschandle die Alt-Stadt. Diese werde zudem beraubt um dreißig alte Bäume, welche die Stadt-Luft filterten, sie befeuchteten, kühlten und mit Sauerstoff anreicherten. Doch verströmt werden zudem noch Heilstoffe, wie man indessen erkannt hat.

 

Gesundheits-Wissenschaftler Roger Ulrich hat nachgewiesen, dass Patienten besser genesen, wenn sie durch das Krankenhaus-Fenster auf einen Baum blicken können.

 

Wald-Gebiete schützen vor Krebs. Das hat Qing Li heraus-gefunden. Der Medizin-Professor von der Nippon Medical School in Tokio hat entsprechende Gesundheits-Daten von Japanern analysiert.

 

Kanadische Stadt-Bewohner haben sich umso gesünder erwiesen, je mehr in ihrer Nähe Bäume wachsen. Das hat Marc Berman, nachgewiesen. Der Umwelt- und Neuro-Psychologe an der Universität von Chicago hat dazu medizinische Daten ausgewertet und diese kombiniert - mit Satelliten-Bildern und Karten aus Kanadas größter Metropole Toronto. Dort sind erfasst worden: AIlee-Bäume, Gehölze am Straßen-Rand und kleine bepflanzte Verkehrs-Inseln. Sie bewahren vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Blut-Hochdruck und anderen typischen Zivilisations-Krankheiten. Davor Geschützte zeigen sich so gesund wie sieben Jahre jüngere Bewohner baumloser Regionen; denn zehn zusätzliche Bäume rund um einen oder in einem Wohnblock von etwa 8000 Quadrat-Metern Fläche verjüngen den Durchschnitts-Einwohner, statistisch gesehen, um sieben Jahre.

 

Das verblüfft. Das Wunder begründet haben Qing Li und der Umwelt-Mediziner Tomoyuki Kawada. Sie haben belegt, was folgt: Unsere Abwehr-Kräfte werden schon gestärkt - durch kurze Spazier-Gänge im Grünen. Denn Bäume, Sträucher, andere Pflanzen sowie Pilze tauschen über gas-förmige Substanzen Botschaften unter-einander aus - wie auch die Mikro-Organismen im Boden. Das würzt die Wald-Luft mit der Stoff-Gruppe der Terpene.

 

Diese atmen wir ein und aktivieren damit unser Immun-System. Blut-Analysen zeigen, das sich die Abwehr-Zellen vermehren - um fast 40 Prozent. Diese Wirkung hält sogar tagelang vor und schützt vor Viren und bös-artigen Tumoren.

 

            Karl Ellinger, Braunau

Leserbrief von Hermann Stadler, Hagenau zum Thema Krankenhaus-Parkhaus

Sehr geehrter Dr. Wintergerst!

 

Es spricht für Sie, mit welcher Vehemenz Sie sich für ein Parkdeck zu Gunsten des Braunauer Kran-

kenhauses einsetzen. Andererseits ist es nach neuesten Erkenntnissen in der Stadtplanung genau so wichtig, Park-Anlagen im inner-städtischen Bereich zu erhalten und somit auch die Gegner eines Parkdecks ernst zu nehmen. Was mir jedoch bisher fehlt, ist eine Park-Raum-Analyse für das Krankenhaus; denn es ist eine Tatsache, dass es so erscheint, als fehlten mehr Parkflächen, als eigentlich notwendig wären, wenn das Pflege-Personal variabel käme und ginge. Doch die Dienste werden gleichzeitig begonnen und beendet.

 

Das wirkt sich besonders aus - zum Wechsel um vierzehn Uhr. Da sind die Park-Flächen noch besetzt - von den Frühschichtlern, während die Nachmittags-Schichtler schon verzweifelt umherkreisen und nach Lücken spähen. Dem könnte abgeholfen werden - durch ein Dienst-Beginn-Splitting: Angenommen, es begännen ihre Früh-Schicht 300 Mitarbeiter, dann brauchte man 600 Park-Plätze um vierzehn Uhr. Da halbierte sich aber der Platzbedarf, wenn man vorher gesplittet zu arbeiten begonnen hätte. Den Dienst aufgenommen hätten 100 Mitarbeiter um halb sechs. Um sechs Uhr träte an - eine weitere Hundertschaft und die nächste um halb sieben. Die Beginnzeiten verschöben sich; und entsprechend endeten auch die Dienste. Dazu koordinierten sich die Beginn-Zeiten der Nachmittags-Ablöse; und man fände sofort Park-Plätze.

 

Solches „Park-Platz-Splitting“ folgte einem Vorbild, und zwar einem bewährten Modell, um Staus zu vermeiden - auf Auto-Bahnen, indem unterschiedlich beginnen - die Schulferien in den verschiedenen Bundesländern. Verschiedene Beschäftigungs-Gruppen, welche zeitversetzt einträfen, müssten dazu ihr Einvernehmen bekunden. Ein Umfrage-Bogen sollte erstellt werden – im Krankenhaus, damit jeder Mitarbeiter eintragen könnte, ab wann er parken wolle und bis wann. Die Angaben sollten analysiert werden! Die Übersicht möge man dann reflektieren - zusammen mit der Stadt-Gemeinde!

 

Sie könnte Park-Fläche reservieren, und zwar ein Drittel auf der Filmoser-Wiese für das Krankenhaus. Auf dessen wechselnde Dienstbeginne und Dienstenden wäre abgestimmt - ein Shuttle-Bus-Service.

 

Das wäre effizient, sparte Kosten und erübrigte ein Parkdeck, welches die Altstadt entweihte und die Anrainer kränkte. Eine gesunde Abhilfe, wie vorgeschlagen, sollte im Sinne des Krankenhauses funktionieren. Es dient ja der Allgemeinheit. Ihr verpflichtet sind auch SPÖ und ÖVP.

 

Hermnn Stadler, Hagenaua

Obfrau des Vereines LEBENSWERTES BRAUNAU: Offener Brief an Landeshauptmann Pühringer und   Landesrat Anschober

Von: Rotraud Steiger [mailto:rotraud.steiger@aon.at]

Gesendet: Freitag, 04. November 2016 10:38

An: Josef Pühringer (LH.Puehringer@ooe.gv.at)

Cc: 'lr.strugl@ooe.gv.at'; Rudolf Anschober (lr.anschober@ooe.gv.at)

Betreff: Braunau am Inn - Brunnerpark/Stadtpark und geplantes Parkdeck

 

 

Sehr geehrte Herren,

 

wir wenden uns heute an Sie mit einem riesengroßen Problem und einer geplanten Umweltsünde in der denkmalgeschützten Altstadt von Braunau am Inn.

 

Die Stadtgemeinde Braunau am Inn und das Allgemeinen Öffentlichen Krankenhaus beziehungsweise der Orden der Franziskanerinnen in Vöcklabruck, denen das Krankenhaus gehört, planen die Errichtung eines offenen Parkdecks im neben dem Krankenhaus befindlichen Brunnerpark. Dieser Park ist eine Stiftung des früheren Bürgermeisters und Notar für die Einwohner von Braunau als Naherholungsbereich und grüne Lunge für die Innenstadtbewohner. Dieser Park ist öffentliches Eigentum!

 

In den 1970-er-Jahren wurden im Park befindliche Baracken abgerissen und die Gemeinde wollte den Park wieder vergrößern. Damals hat jedoch das Krankenhaus Druck auf die Gemeindeverantwortlichen ausgeübt und statt des Teiles des Parks wurden Parkplätze errichtet. In den letzten 25 Jahren wurden beim Krankenhaus fürchterliche An- und Ausbauten von der Gemeinde bewilligt. Es entstand jedoch kein einziger Parkplatz. In den Plänen wurden jedoch Parkplätze angeführt, diese sind jedoch FIKTIV, weil sich dort z.B. der Küchentrakt befindet. Auch hat der Orden in den letzten 30 Jahren immer wieder Grundstücke entweder geerbt oder zum Kauf angeboten bekommen, es wurden jedoch alle Gründe entweder mit hohem Profit verkauft oder die Angebote nicht angenommen.

 

Schon unter Bürgermeister Fuchs war das Bestreben, das Krankenhaus vorausschauend neu am Stadtrand zu errichten. Diese Pläne wurden jedoch vom Orden strikt abgelehnt!

 

Nachdem jetzt die Pläne dahingehend sind, dass das derzeit bestehende Krankenhaus fast zur Hälfte (um kolportierte 100 Millionen Euro) abgerissen und neu aufgebaut werden soll, ist es jetzt an der Zeit, die Verlegung an den Stadtrand in Angriff zu nehmen.

 

Um den Standort im inneren Altstadtbereich zu festigen, möchten die Verantwortlichen des Ordens (Management, Leitung) jetzt unseren Brunnerpark, unsere einzige grüne Lunge, samt Allee (mehr als 30 gesunde 130-jährige Linden etc.) vernichten und auf dem Areal ein offenes Parkdeck errichten.

Hier werden öffentliche Gelder unserer Meinung nach im großen Stil „zum Fenster rausgeworfen“. Der Orden bekommt den Abgang aus dem Krankenhausbetrieb immer von der Oberösterreichischen Landesregierung aus Steuergeldern erstattet. Das Krankenhaus wird von vielen ordensnahen GmbHs betrieben, diese stellen ihre Rechnungen an das Krankenhaus, und die Verluste, die dann herauskommen, zahlt der Steuerzahler. Bei dieser Vorgangsweise ist unserer Meinung nach eine strenge Prüfung unbedingt notwendig.

 

Die FPÖ Ortsfraktion Braunau am Inn ist einstimmig gegen diesen Standort und die Vorgangsweise durch den Orden und die ÖVP-SPÖ-Gemeinderäte. Sie wollen die denkmalgeschützte Altstadt erhalten und die Verantwortung für den Wertverfall der angrenzenden Häuser und Liegenschaften nicht mittragen.

 

Die Grüne Ortsfraktion war und ist immer gegen dieses unsinnige und umweltschädigende Projekt. Erst kürzlich gab es eine Presseaussendung der Grünen Ortsfraktion, in der errechnet wurde, dass durch den Wegfall der derzeitigen Parkplätze neben dem Brunnerpark nur ca. 80 zusätzliche Plätze geschaffen werden, und das für 3,4 Millionen Euro Netto, die das Parkdeck kosten soll.

 

Mehrere Gemeinderäte, hohe Gemeindebeamte, Rechtsanwälte, Bankdirektor der Raiffeisenkasse und der Manager des Krankenhauses, Herr Windischbauer, sind Mitglieder im Kiwanis-Club Braunau, wo nach Insiderinformationen die oben genannten Ideen geboren wurden. Das ist unter Umständen eine Aushebelung der Demokratie.

 

Jeder Häuslbauer muss seine Garage auf eigenem Grund bauen und darf diese nicht in Nachbars Garten stellen. Bei 100 Millionen Baukosten, welche beim Land OÖ. bereits beantragt sind, besteht sicher die Möglichkeit einer Tiefgarage auf eigenem Grund. Die Meldung, dass die Personalfindung schwierig ist, weil keine Parkplätze direkt neben dem Krankenhaus für das Personal vorhanden sind, ist nicht wahr. Die Stadtgemeinde Braunau hat genug geleistet für den Parkplatzbedarf des Krankenhauses. Es wurde erst heuer der kostenfreie Parkplatz auf der Festwiese, die nur 5 Gehminuten vom Krankenhaus entfernt ist, um 1,2 Millionen Euro Steuergeld um ca. 200 Plätze erweitert, bei der Kapuzinerkirchen (3-Gehminuten) weitere 40 Dauerparkplätze geschaffen. Ein freies Grundstück neben der Kapuzinerkirche für ca. 80 Stellplätze wurde von der Besitzerfamilie dem Krankenhaus als Mitarbeiterparkplatz angeboten, vom Krankenhaus kam nicht einmal eine Rückmeldung.

 

Jetzt hat kürzlich der Betriebsrat des Krankenhauses in einem offenen Brief, welcher in der Braunauer Rundschau abgedruckt wurde, ein „Recht auf einen Parkplatz direkt neben dem Krankenhaus für die Mitarbeiter“ verkündet. Hier werden sämtliche Pendler, Schichtarbeiter in Großbetrieben, Angestellte in div. Geschäften etc. verhöhnt. Fast alle Arbeitnehmer müssen weite Wege zur Arbeit auf sich nehmen und für das Parken meistens bezahlen. Die Gemeinde Braunau stellt schon seit Jahrzehnten den MitarbeiterInnen kostenfreie Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

 

Wir sind der Meinung, dass des Projekt „Parkdeck“ eigentlich nur dazu dient, dass die großen Gelder für den großen Abriss und den Neubau schneller bewilligt werden.

 

Bitte stoppen Sie diese in unseren Augen umweltschädigende und nicht notwendige Aktion. Wir erlauben uns, Ihnen als Anhang Bilder zu senden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

VLB Verein lebenswertes Braunau

Obfrau Rotraud Steiger

Leserreaktionen des GRÜNEN-Fraktionsobmannes DI Manfred Hackl

Zum Parkleitsystem, Shuttle-Bussen und Filmoser-Wiese

 

Parkleitsystem sind für allem für jene von Nutzen, die sich am Zielort nicht auskennen, d.h. vorwiegend für Touristen. Für Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Krankenhauses würde ein statisches Parkleitsystem nur wenig helfen, da diese ohnehin wissen, wo es Parkplätze gibt.Ein elektronisch unterstütztes System, d.h. Anzeigetafeln an den Stadteinfahrten mit der Zahl der freien Parkplätze an jedem der möglichen Parkplätze, wäre sehr wohl nützlich, nur verursacht dies sehr hohe Investitionskosten (Sensoren/Zähler an allen Parkplätzen, Anzeigetafeln, Software, Leitungen,…) und auch laufende Wartungskosten. Dafür ist Braunau vermutlich zu klein.

 

Einen, im Viertelstundentakt verkehrenden, Shuttlebus von der Filzmoserwiese zum Krankenhaus und zum Stadtplatz haben die GRÜNEN Braunau schon vorgeschlagen. Das würde den Parkplatzengpass am Krankenhaus entschärfen, sodass die bestehenden Parkplätze für die, die nicht mobil sind, ausreichen würden, wenn man vor dem Krankenhaus mehr Behindertenparkplätze ausweist oder andere Reservierungen für bestimmte Zielgruppen (Begleitpersonen für die Ambulanz, vorübergehende Immobilität) vornimmt.

 

Offen ist dabei, ob dieser Shuttlebus gratis angeboten wird, oder gegen Bezahlung. In der Startphase müsste man es wohl gratis machen, damit er auch angenommen wird. Daraus folgen sofort beträchtliche laufende Kosten, die aber erst genau errechnet werden müssten. Ich vermute, dass ein gratis Shuttlebus auch langfristig billiger kommt als ein Parkhaus beim Finanzamt, bei der Kapuzinerkirche oder beim alten Kino.

 

Zum Parkdeck Filzmoser-Wiese und den Vorschlägen von Dipl. Ing. Peter Krebs

 

Erst letzte Woche haben wir im Prüfungsausschuss der Gemeinde die voriges Jahr durchgeführte Erweiterung der Parkplatzfläche auf der Filzmoserwiese geprüft. Dabei wurde die Kapazität von 265 auf 450 Stellplätze erweitert. Laut Aussage des zuständigen Beamten der Stadtgemeinde sind diese Parkplätze selbst am Mittwoch Vormittag nicht zu 100 % belegt. Eine Auslastung von 90 bis 95 % ist jedoch öfters zu bemerken. Daher besteht meiner Meinung nach kein dringender Bedarf die Parkplätze auf der Filzmoserwiese durch ein Parkdeck noch zusätzlich zu erweitern.

Der von Herrn Krebs vorgeschlagene Standort für ein Parkdeck ganz im Süden ist dazu auch denkbar schlecht geeignet, da von dort die Fußwege ins Zentrum und zum Krankenhaus am weitesten sind (was dann nicht mehr relevant wäre, wenn es einen Shuttlebus gäbe, der von ganz hinten losstartete). Die erwähnte niveaugleiche Zufahrt von Süden über die Dr. Martin Straße würde die Bewohner dort wahrscheinlich wenig freuen. Eine Zufahrt zu einem Parkdeck durch ein Wohngebiet kann man den Leuten dort nicht wirklich zumuten. Auch wenn Herr Krebs meint, dass so ein Parkdeck kostengünstig zu errichten wäre, stellt sich doch die Frage, ob diese Kosten für zwei Messewochenenden gerechtfertigt sind. Meiner Meinung nach nicht, solange die Lösung mit der Oberwiese funktioniert.

 

                                                                             Beste Grüße, Manfred Hackl

Adolf-Hitlerhaus könnte zum Parkhaus werden...

BRAUNAU. (km/mm) Die Bestimmung des Vorstadt-Hauses jetzt zu ändern, polarisiert die Bürgerinnen und Bürger und ist historisch für Braunau. Somit ist der Zeitpunkt äußerst brisant für Betreiber verschiedentlicher Umwidmungen, um erneut zu appellieren und Dokumente zu versenden, welche bislang ignoriert geblieben sind. Sie gewinnen immer mehr an Resonanz; denn eine gezielte Nachnutzung könnte Braunaus Verkehrs-Problemen abhelfen, indem ein Parkhaus errichtet würde.

               

Dazu könnte Braunau eine seltene Gunst der Stunde begrüßen; denn nun könnte Geld fließen vonseiten des Innenministeriums, um das Hitler-Haus zu „entmystifizieren“, was als dringlich bekundet wird – von den Experten.

 

„Janusköpfigkeit“ bewährte sich

 

Die unverfänglichste Nachnutzung wäre doch ein Parkhaus – oder etwa nicht? Dieses hätte zwei Gesichter:

 

Ein historisches auf der Seite der „Salzburger Vorstadt“, um mit dieser zu harmonieren, und ein modernes auf der Rückseite zum ehemaligen Kino-Parkplatz. Dieser könnte bis zur seitlichen Angrenzung zum Eingang vom Billa verbaut werden. Auch eine Flächenumwidmung erübrigte sich in diesem Falle.

 

Modern und zukunftsweisend – sowie in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus

 

Dem Einkaufsmarkt gegenüber zeigte sich dann das moderne Gesicht einer Einfahrt in ein großzügig angelegtes Parkhaus, das auch mehrgeschossig in die Tiefe führen und zudem aufragen könnte bis zur Höhe der umgebenden Häuser, um das Stadtbild zu wahren.

 

Abbiegen von der Ringstraße

 

Somit könnte, wer auf der Ringstraße heranfährt, zur Billa-Einfahrt abbiegen, um ins Parkhaus zu gelangen, und zwar noch vor der Kreuzung an der „Salzburger Vorstadt“, welche damit entlastet wäre – dies zudem deshalb, weil ja die Besucher von der bestehenden Umfahrungsstraße abfahren würden in die Ringstraße und von dieser abbögen zum besagten Parkhaus.

 

Dieses könnte man so großzügig gestalten, dass es in die Zukunft wiese – auch mit seiner Nähe zum Krankenhaus und zum Stadtkern. Dessen „Salzburger Vorstadt“ und der Stadtplatz wären endlich verkehrsberuhigt und darum belebt von Fußgängern, welche shoppen würden.

 

Was meint der Leser?

 

Dazu gleich eine interessante Leserreaktion:

Danke für den interessanten Vorschlag.

Für diesen Vorschlag spricht in einer ersten, schnellen Analyse:


+ Brunnerpark bleibt erhalten
+ Standort liegt nahe am Stadtzentrum (gleich weit weg wie Brunnerpark)
+ Der Standort liegt näher beim Christkindlmarkt im Palmpark
+ Direkte Zufahrt von der Ringstraße
+ Geringere Kosten für die Verkehrserschließung als beim Standort                    Brunnerpark
+ Denkmalgeschütze Fassade von Hitlers Geburtshaus kann erhalten bleiben
+ Demystifizierung des Gebäudes durch neutrale (abwertende) Nutzung

Gegen diesen Vorschlag spricht in einer ersten, schnellen Analyse:


- Standort liegt weiter weg vom Krankenhaus
- Kein direkter Zugang zum Krankenhaus möglich
- Der Standort liegt deutlich weiter weg vom Naherholungsgebiet im Tal             (Standort Motorikpark)
- Das KH Braunau würde sich höchstwahrscheinlich nicht an den Baukosten     beteiligen, weil das Parkhaus nicht ans KH anschließt. Die Investitionskosten   lieben also bei der Stadtgemeinde.
- Auslastung des Parkhauses wäre geringer als beim Standort Brunnerpark,       weil es eben weiter weg vom KH liegt.
- Hitlers Geburtshaus ist derzeit im Eigentum von Gerlinde Pommer. Nach         einer Enteignung, die sich noch einige Jahre hinziehen wird, ist die neue         Eigentümerin die Republik Österreich, die wiederum kein Parkhaus errichten   wird. Die Stadtgemeinde müsste also das Gebäude kaufen oder pachten, um   das Parkhaus zu errichten. Beim Brunnerpark entfallen diese Grundkosten,     weil die Fläche im Besitz der Stadtgemeinde und des Parkhauses ist.
- Der Kinoparkplatz ist ebenfalls im Eigentum von Gerlinde Pommer, aber         derzeit von der Stadtgemeinde gepachtet. Eine Enteignung des Parkplatzes       wird nicht möglich sein. Offen ist, ob und zu welchem Preis Frau Pommer       bereit wäre, das Grundstück zu verkaufen.
- Die Nutzung als Parkhaus widerspricht den Empfehlungen der Kommission     zum historisch korrekten Umgang mit Geburtshaus Adolf Hitlers, da es dann   ein öffentlich zugänglicher Raum wäre, an dem jederzeit irgendwelche             Treffen oder Versammlungen abgehalten werden könnten.

Mit besten Grüßen,
Manfred Hackl,
Fraktionsobmann GRÜNE Braunau

Die neuen Abbildungen auf Tabakverpackungen:

Geschmacklos und schizophren!

So bezeichne ich als süchtiger Nikotiniker die Aufkleber auf den neuen Zigaretten- und Tabakverpackungen. Auf der einen Seite hat der Staat die Aufgabe des GESUNDHEITWESENS und ich denke mir, dass jeder süchtige Nikotiniker selbst ganz genau weiß, dass er seine Gesundheit mit dem Rauch schädigt, der eine ist resistenter und handelt sich „nur“ OPCD oder einen Raucherhusten ein, der andere schwere Erkrankungen. Woran das liegt, wissen nicht einmal die Ärzte so genau. Dass es sogar 90-jährige „Kettenraucher“ gibt, ist zwar selten, aber eben auch Fakt. Da bedarf es keiner Bevormundung, jeder Mensch muss selbst wissen, was er sich zumuten kann, was nicht! Die Abbildung schwerer Erkrankungen halte ich für geschmacklos und hält einen Nikotiniker kaum vom Rauchen ab.

 

Aber dann kommt das Schizophrene: Die gedankenlose Einnahme der Steuern von Nikotinikern. Wie passt das zueinander? Und da muss ich schon jenen „Meinungsmachern“ recht geben die da sagen: „Lasst sie doch arbeiten ohne diese Steuern, mal sehen, das dann ist …

 

Name des Verfassers der Redaktion bekannt

Zum Murenabgang auf dem Innradweg: Ein aktueller Blick ins Forstgesetz...

Leserbrief zu untenstehender Publikation eines Juristen

Aus aktuellem Anlass: Ein Blick ins Forstgesetz

 

§ 1 des Forstgesetzes hält zum Wert des Waldes fest, dass dieser mit seinen Wirkungen auf den Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen eine wesentliche Grundlage für die ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung Österreichs ist. Seine nachhaltige Bewirtschaftung, Pflege und sein Schutz sind Grundlage zur Sicherung seiner multifunktionellen Wirkungen hinsichtlich Nutzung, Schutz, Wohlfahrt und Erholung.

 

Kommentar: Vor diesem, geradezu Ehrfurcht gebietendem, vom Gesetzgeber anerkannten Wert eines Waldes definiert der Gesetzgeber hehre Ziele des Forstgesetzes, nämlich unter anderem die Erhaltung des Waldes und des Waldbodens, die Sicherstellung einer Waldbehandlung, welche die Produktionskraft des Bodens erhält und seine Wirkungen im Sinne des § 6 Abs. 2 nachhaltig sichert, sowie einer nachhaltige Waldbewirtschaftung.

 

Nachhaltige Waldbewirtschaftung in diesem Sinn meint die Pflege und Nutzung der Wälder auf eine Art und in einem Umfang, dass deren biologische Vielfalt, Produktivität, Regenerationsvermögen, Vitalität sowie Potenzial dauerhaft erhalten wird, um derzeit und in Zukunft ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Funktionen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene, ohne andere Ökosysteme zu schädigen, zu erfüllen. Der bereits angesprochene § 6 Abs 2 Forstgesetz verpflichtet die forstliche Raumplanung zu Erfüllung ihrer Aufgaben dazu, das Vorhandensein von Wald in einem solchem Umfang und in einer solchen Beschaffenheit anzustreben, dass seine Wirkungen, nämlich:

 

  1. die Nutzwirkung, das ist insbesondere die wirtschaftlich nachhaltige – zum Verständnis des Gesetzgebers betreffend nachhaltige Waldbewirtschaftung siehe oben - Hervorbringung des Rohstoffes Holz.

 

  1. die Schutzwirkung, das ist insbesondere der Schutz vor Elementargefahren und schädigenden

Umwelteinflüssen sowie die Erhaltung der Bodenkraft gegen Bodenabschwemmung und -verwehung, Geröllbildung und Hangrutschung,

 

  1. die Wohlfahrtswirkung, das ist der Einfluss auf die Umwelt, und zwar insbesondere auf den Ausgleich des Klimas und des Wasserhaushaltes, auf die Reinigung und Erneuerung von Luft und Wasser,

 

  1. die Erholungswirkung, das ist insbesondere die Wirkung des Waldes als Erholungsraum auf die Waldbesucher bestmöglich zur Geltung kommen und sichergestellt sind.

 

 

Zur Erreichung der Ziele der forstlichen Raumplanung muss dabei insbesondere darauf Bedacht genommen werden, dass in Gebieten mit Konzentration von Wohn- und Arbeitsstätten sowie von Verkehrsflächen die räumliche Anordnung und Ausgestaltung der Wälder so beschaffen sein soll, dass die Schutz-, Wohlfahrts- und Erholungswirkungen des Waldes gewährleistet sind.

 

Es möge sich nun jeder selbst ein Urteil bilden, ob diesen Grundsätzen ihrer/seiner Ansicht nach etwa bei den Fällungen am Hang der Laaber Au beziehungsweise entlang des Innrad- und -gehweges Genüge getan wurde. Unter anderem maßgeblich ist hierbei, welche Erholungswirkung man Baumstümpfen beimisst, wie man die biologische Vielfalt, Produktivität, Vitalität und das Potenzial von Kahlflächen einschätzt und ob man die Stadt Braunau als Gebiet mit Konzentration von Wohn- und Arbeitsstätten ansieht.

 

Simon Mair

 

Dieser Leserbrief erscheint ebenfalls noch im Braunauer Lokalspiegel print, Abo 13/2016 im September 2016 und wird auch im Radiosender der kreativMedia: www.demokratische-initiative-braunau.at in der ersten Sendung nach dem Urlaub samt Vorgeschichte wiedergegeben.

Rechtspopulistische AfD unternahm Versuch, die Facebookseite unseres Radiosenders FEINDLICH zu übernehmen!

OÖ/BAYERN: (km/afm) Nach unserer aktiven Teilnahme bei der Christen-Demo gemeinsam mit den Moslems und der Berichterstattung im Radio über den lustigen Anschlag auf die Parteivorsitzende (braucht sich überhaupt nicht aufzuregen nach ihren Äußerungen bezüglich des Schusswaffengebrauchs an der deutschen Grenze) versuchte die Partei, die Facebookseite unseres Radiosenders feindlich zu übernehmen. Diese Partei ist rechtspopulistisch und arbeitet mit Straches FPÖ grenzüberschreitend zusammen. Das beweisen seine Fotos mit Kommentar, die wir gespeichert haben. Außerdem kündigen sie den 3. Weltkrieg an und wollen die deutsche Regierung übernehmen, ob durh Wahl oder Revo war nicht herauszulesen.

 

Fotomontagen: Moslems treiben GV mit Ziegen

 

Plötzlich tauchten auf unserer Faebookseite Fotomontagen mit Moslems auf, die GV mit Ziegen praktizierten und der falschen Behauptung, dass der Koran dies beinhalte. Wir können versichern, dass dem nicht so ist, wir haben ihn gelesen. Mit Sprüchen wie: Allahu Merkelu und anderen Blödsinigkeiten, wie beispielsweise einer Hetzpredigt eines evangelischen Pastors wird Volksverhetzung gegen Ausländer betrieben. Außerdem verstckt sich die Partei im Verein SAVE EUROPE, der angeblich christlich sei, versendet E-Mails, die, wenn sie geöffnet werden, Texte und Bilder der eigenen Homepage verwenden, die Texte ausländerfeindlich beziehungsweise moslemfeindlich umschreiben und behaupten, dass der Inhaber bei diesem Verein Mitglied ist. Außerdem wird behauptet, dass prominente Braunauer (Namen nennen wir nur der Exekutive) und mindestens schon 8.000 Leute aus dem Bezirk Braunaus Mitglieder sind. Das wäre fast die halbr Einwohnerzahl Braunaus.

 

Strafanzeige

 

Mit diesem Beitrag zeigen wir daher diese Leute bei den Polizeibehörden Braunaus und dem Österreichischen Innenministerium wegen Volksver-hetzung und Betrug, begangen in einem öffentlichen Medium, dem Internet, an. Gott sei Dank, sind diese kriminellen Initiatoren dank 1und1 genauso schnell wieder hinausgeflogen, wie sie hereingekommen sind. Wir warnen daher die Braunauerinnen und Braunauer vor Verein und Partei und deren Mails. Sie arbeiten in Gruppen.

 

DEUTSCHER SPIEGEL-SPRINGERVERLAG wird diffamiert und beleidigt

 

Unsere Botschaft: Ihr könnt aufhören, weil bereits angezeigt und verfolgt, die ip-Adressen sind 1und1 bereits bekannt. Wenn ihr Lust habt, die kommenen-den Jahre im Gefängnis wegen der oben genannten Straftaten zu verbringen, setzt bitte euer Werk fort.Außerdem warnen wir unsere Kolleginnen und Kollegen vom SPIEGEL, weil auch ihr Medium bereits diffamiert und beleidigt wird. Wir glauben aber, dass dies dort ohnehin schon bekannt ist.

 

     Das Team der kreativMedia ARGE PRESSEAGENTUR ab 07. März 2016

Da verschwinden Konfessions- und Glaubensgrenzen:

Genau das wäre nämlich die Lösung der Probleme, bei denen sich die falschen Politiker lieber verstecken...

BRAUNAU. (einmal ganz anders von km) Unverständliche Gesichter hat man genug gesehen an diesem Samstag. Wenn es dann an den Stammtischen gegen die Emigranten hergeht, weil wirklich intelligenter Gesprächsstoff bei den Bierkrügen immer fehlt. Wenn staunende Gesichter plötzlich Frauen mit Kopftüchern sehen: Was ist denn da los, das sind ja die Feinde der Christen, die gehen da mit, unglaublich, das ist ja ein Sakrileg...

 

 

...und überhaupt, was wollen denn die Freien, die Orthodoxen und dergleichen, wenn es doch genug Katholiken gibt und dann geht da noch ein linker Befreiungschrist mit, die sind doch schon längst exkommuniziert worden (Papstwechsel verschlafen kann man da nur sagen)...

 

 

 

Geschimpft wird immer, echtes Christentum im Kirchenstuhl versteckt, denn wenn wir rausgehen, werden wir den Glauben ablegen, wie ein zu lange getragenes Gewand und dann werden wir schon sehen, wie das ist mit der Nächstenliebe, das ist etwas für die Stefans- und andere Kirchen, aber doch nicht für gestandene Materialisten wenn der Sonntag vorbei ist, zücken wir schon unsere Geldeutel...

Man lobt sich nicht selbst, daher muss es ein anderer tun: 

 

Der nimmermüde Ossi hat es schon dreimal mit einer kleinen Gruppe geschafft, die Leute aus ihrem Alltagsschlaf zu reißen und aufzuzeigen, wie einfach Christentum in unseren Breiten ist, wenn Glaubensbekenner anderswo abgeschlachtet werden und das gilt für jedes Menschenrecht. Ein kleines Danke! genügt und das sage ich jetzt als Chefredakteur zu ihm, auch wenn es ihm vielleicht peinlich ist. Einer muss es ja tun!

 

 

 

Wer schweigt, stimmt zu!

So eine Redaktionsratte...

Sehr geehrter Herr Mairoll, lieber Alois,

 

was, um alles in der Welt, hat Dich veranlasst, auch nur den Gedanken zu verschwenden, Journalismus mit Politik zu wechseln. Man sollte immer das tun, was mehr Genugtuung verschafft. Wie ich Dich kenne, ist es Dir lieber, wenn Du über andere schreiben kannst, als dass über Dich geschrieben wird. Ein solcher Wechsel wäre ja vergleichbar mit der Wahnsinnstat des amerikanischen „Rebell- Journalisten“. Dass die Wahl so ausgehen wird, dass die Umwelt – um die es Dir ja geht, wie Du schreibst – der große „Draufzahler“ wird, war ja ohnehin klar. Dieser, wenn Du es so nennen willst, „Ausflug“ konnte nur schiefgehen. So wie Du, verfolge ich die Entwicklung in Richtung Umwelt- und Naturschutz in Deinem Erscheinungsgebiet. Die Ereignisse waren ja schon die Vorboten dieses negativen Wahlausgangs. Immerhin ist der Weg ja jetzt völlig frei, alles zu versauen. Mit der materialistischen ÖVP samt Bürgermeister und Grüne, die ihn sehr nett finden, sind die Weichen gestellt. Und genau das war der Grund, warum ich die Demokratische Initiative Braunau nicht gewählt habe:“Schuster bleib bei Deinen Leisten!“

 

Die kritische Ratte

Auf eigenen Wunsch keine Namensnennung

Redaktionsbekannt

 

 

Antwort: Keine Angst, ich werde auch bei einer positiven Entscheidung des Österreichischen Verfassungsgerichtshofes für die DEMOKRATISCHE INITIATIVE BRAUNAU nicht die Seiten wechseln!

My journalism: Unsere Leserinnen und Leser arbeiten an dieser Onlinezeitung aktiv mit und das binnen Minuten!

„Die Natur ist sowieso schon kaputt, da kommt es auf ein paar Bäume mehr oder weniger auch nicht mehr an!“ Von der Redaktionsleitung im Zuge der Hagenau-Entforstung...?

Zu unserem Thema von braunau-history: Ich war tief erschüttert! Von Gerhard Fritzberger, Ostermiething

Baumfällung nach Baumfällung, dadurch massiver Baumverlust in unserem Erscheinungsgebiet: Von Jakob Reingruber

Zu unserem Religionsthema Moslemterror des is: Der moslemgläubige Wiener Publizist Ibrahim Damousi - Kritik am niederen Bildungsniveau gewaltbereiter Glaubensgruppen, Entrüstung, Empörung und sehr in Sorge! Siehe dazu auch: „ So einfach wäre ein friedliches, religiöses Miteiander“, April-Monats-kommentar

Zum Thema Hitlerhaus online und print

Sehr geehrte Redaktion,

 

ich habe mit großem Interesse und Respekt die vielfältigen Beiträge in der Onlinezeitung durchgelesen. Außerdem ist es ein zusätzlicher positiver Effekt auch die verschiedensten Ansichten und Bedenken der Menschen in unserer Region zur Sprache zu bringen. Diesbezüglich möchte ich eine konträre Stellungname zum Thema Hitlerhaus einbringen.

 

Schon allein der Gedanke das Hitlerhaus abzutragen ist meiner Meinung ein Zeichen der Verdrängung in welcher Österreich (Hypo Alpe Adria) Weltmeister ist. Ist das nicht ein Ausradieren des Ausradierens? Wann wird der zweite Weltkrieg endlich zur Geschichte? Für mich unverständlich ist auch der politische Hickhack in dem sich die Parteien gegenseitig immer wieder nationalsozialistische Aktionen vorwerfen. Kein Mensch in der heutigen Zeit hat die Naziherrschaft selbst erlebt und kann sagen wie er damals reagiert hätte, also ist doch jeder Kommentar, ob positiv oder negativ nur eine Anmaßung. Auch den Hitler als Alleinschuldigen darzustellen ist völliger Blödsinn. War es nicht viel mehr eine soziologische Entgleisung diese Einteilung in Übermenschen und Untermenschen?

 

Das einzig Realistische ist meiner Meinung ein Museum daraus zu machen in dem die ganzen Orden, Wimpeln und Standarten als Zeichen dafür zur Schau gestellt werden wie leicht sich der Mensch von Pomp und Glamour verführen und beeindrucken lässt. Auch wenn sich gewisse Leute (Neonazis) sich von diesen Dingen angezogen fühlen, kann man vielleicht dem einen oder anderen ein Spiegelbild vor Augen halten wie dumm und stupide diese Zeit war. Die Schaffung eines Museums wäre meiner Meinung ein mutiger Akt, der dazu beitragen würde endlich diese schlimme Zeit als Geschichte abzuhaken und endgültig der Vergangenheit zuzuordnen!

Hermann Stadler, Buchautor, St. Peter/Hagenau

Palm-Park-Öffnung

Öffnete ich etwa meinen Garten, der lauschig am Stadt-Rand liegt und würde bewillkommnen – einen „Christ-Kindl-Markt“, dann beträfen mich bald aller-lei Erfordernisse des  Events und Maßgaben für die Sicherheit  -  umso mehr, wenn angedacht wird, meinen Garten zu nutzen - auch im übrigen Jahr; und dafür soll nun adaptiert werden - mein Grundstück.

    

Dieses soll drum besichtigt werden - von einem geschäftstüchtigen Garten-Architekten. Er tadelt die abgeschirmte Lage und die ausgrenzende Beschattung. Also schlägt er vor: „Weg mit Umbuschung und Umzäunung! Denn die Umgebung muss einbezogen werden! Somit befreie man den Blick auf die umgebenden Nachbar-Häuser, indem man fälle - Bäume, welche die Sicht behindern!“

 

Die Sicht öffnet sich bald - gemäß Weisung – von allen Seiten auf meinen Garten. Dieser wird nun auch betreten - von allen Seiten, aber von wem? Wer sucht nun Erbauung? Ärzte, Rechts-Anwälte, Firmen-Chefs und Kommunal-Politiker? Diese haben aber bisher gefehlt - etwa auf den Bänken - im Palm-Park.

 

Auch meinen Garten werden daher eher bevölkern - Pubertierende und Hunde. Deren Treiben werde ich deutlich sehen - auf meinem ausgelichteten Grundstück: An den Blumen wird vielfach das Bein gehoben und auf die angelegten Kies-Wege wird fleißig gekotet,während sich zusammenrotten -Jugendliche.

 

Zu ihrer Sammel-Stelle tragen sie die Sitz-Bänke, um gemeinsam zu saufen, zu rauchen und zu kiffen. Dabei hinterlassen sie regelmäßig Zigaretten-Kip-pen, Bier-Dosen und Plastik-Flaschen, welche ich so lange weg-räume, bis mir der Kragen platzt.

 

Dann eile ich hinaus und ermahne zur Ordnung, werde aber nur angeschnauzt von den Halbwüchsigen und von den Hunde-Haltern, welche sich weigern, die Kot-Häufchen ein-zu-sacken. Der Säckchen Automat verwaist, während hoch-tourig umheult wird – mein Grundstück von Mopeds; denn Jugendliche drehen ihre Runden. Diese lockt der Asphalt des Park-Platzes und dessen Zufahrt. Beides ist großzügig angelegt worden - von der Stadt-Gemeinde. Ihr verdanke ich, dass nun endlich umfahrbar ist, und zwar zur Gänze mein Garten. Er rangiert somit - als Verkehrs-Insel.

 

Auf eine solche blicken indessen die Anrainer der Lerchenfeld-Gasse. Den angrenzenden Palm-Park hätten sie sich lieber bewahren sollen - als trauten Garten vor der Haustüre. Hinaus-getreten wären sie in eine geborgene Stille. Welch eine Abgeschiedenheit wäre ihnen doch gegönnt gewesen - mitten in der Stadt! Denn deren Zudrang wäre ausgegrenzt geblieben, dank dichter Büsche und Umfriedung.Solch ein Idyll vor der Haustüre freiwillig zu opfern, ist ein köstlicher Schildbürger-Streich.

 

     Amüsiert dankt Jakob Reingruber, Ranshofen/Ried

Vielleicht entgegen dem Mainstream - Religiöse Bekenntnisse: So einfach wäre ein friedliches Miteinander, wären da nicht die Grenzüber-schreitungen der Großmächte

Ehrlich gesagt: Sind wir ganz froh, dass das Interview auf unserem, bereits bestens bekannten, internationalen, regionalen und überregionalen Zeitungs- und Medienportal http://www.kreativmedia-arge.at nicht zustande kam.Uns gingen trotzdem so einige Gedanken durch den Kopf und blitzschnell auch eine - wie wir glauben - sehr einfache Lösung: Was wäre, wenn jeder den jeweils anderen einfach in Ruhe ließe? Die einen wollen in ihren Ländern einfach nach der Scharia, die völlig missverstanden wird und erst nach Mohammeds Tod aufkam, leben - bitte schön, warum nicht? Es geht uns, die Amerikaner, Russen, Chinesen und anderen „Gipfelstürmer“ ja nichts an, oder? Wir wollen zumeist nach christlichem Vorbild leben, so dann auch unser gutes Recht, was geht`s die andersgläubigen Moslems an? Oder noch besser: Warum nicht ein friedliches Miteinander?  Aber Hand auf´s Herz: Die Amerikaner, Russen, Chinesen und sonstigen „Gipfelstürmer“ mischen sich ja überall ein, auch dort, wo es sie einfach nichts angeht und an einem friedlichen Miteinander gar nicht interessiert sind. Am Beispiel Amerika kann man dies sehr gut nachvollziehen: Dort, wo sie interniert haben, verloren sie in Bausch und Bogen und ließen ein Chaos zurück. Korea, Vietnam und schließlich der Irak, dies alles waren Guerillakämpfe, für die ihre militärische Konzeption nicht geeignet ist und überhaupt, was suchten sie dort? Den Frieden sicher nicht! So froh wir im 2. Weltkrieg und in Ex-Jugoslawien auch waren, brauchten sie dennoch immer Verbündete, Obama hat dies längst erkannt und will nur mehr widerwillig Waffen liefern. Er wird froh sein, wenn seine letzte Regierungszeit zu Ende geht. Er hat die besten Dienste von allen Präsidenten vor ihm geleistet, oft gegen die Häuser. Und da steht doch irgendwo geschrieben: „Wer das Schwert ergreift, wird genau durch dieses umkommen“, soll ein „Rebell“ einmal gesagt haben. Wenn wir mit den Moslems in friedlicher Ko-Existenz leben, dann werden die "modernen Kreuzzüge“, die Bush seinerzeit kreiert hat, enden. Wenn da das verflixte Öl nicht wäre...

April-Monatskommentar von Alois-Felix Mairoll

Ein Leserbrief aus Wien:

Entrüstung, Empörung und sehr in Sorge:

Kritik eines Muslimen am Bildungsniveau radikaler Moslemgruppen

Leserbrief an die Redaktion des Österreich – Bayern – Spiegels zum Thema „Moslemradikalisierung“

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

da offensichtlich Herr Dennis Cusbert zu ihnen Kontakt aufgenommen hat, fühle ich mich jetzt schon bemüßigt zum Thema „Moslemradikalisierung“ eine Stellungnahme abzugeben. Ich bin Moslem und habe in Kairo Publizistik studiert. Immer wieder ärgere ich mich über die Freiheitliche Partei, wenn sie mit ihren Deutschkursen polemische Politik betreiben will. Die Damen und Herren können gerne kommen und sich mit mir in der deutschen Sprache messen, da werden wir ja sehen, wer mehr Grammatik- und Rechtschreibfehler macht, nur so viel zu Strache. Dass ihnen Herr Cusbert gerne ein Exklusivinterview geben möchte, glaube ich gerne. Seit er nicht mehr als Musiker (wenn es überhaupt eine ist) arbeitet, interessieren sich nämlich kaum mehr Journalisten und schon gar nicht dfie Weltöffentlichkeit für ihn. Als Radikalpolitiker ist er nämlich genauso wenig erfolgreich, wie als Musiker, denke ich zumindest. Eigentlich frage ich mich schon die ganze Zeit, was der „is“ eigentlich will – die Weltherrschaft? – dass ich nicht lache. Der IQ dieser Leute ist in etwa so hoch wie die eines Steines. Den Koran kennen Sie bestenfalls vom Hörensagen, weil sie nicht einmal in der Lage sind, ihn zu lesen. Ich denke nämlich, dass so mancher Christ den Koran besser kennt als die Radikalen. Mit unserem Glauben ist dasselbe passiert, wie mit so mancher anderen Ideologie: Er ist gänzlich missverstanden worden. Im Grunde genommen, kann sich jeder das heraussuchen, was für ihn gerade passt. Das gilt auch – und vor allem – für die radikalen Glaubensbrüder und Glaubensschwestern im Irak und in Syrien. Für einen intellektuellen Moslem ist dieses Gebiet in keinster Weise interessant, weil man Leute, mit denen man vernünftig diskutieren kann, dort mit der Lupe suchen muss. Außer dass sie Waffensysteme bedienen können (was nicht allzu schwer ist), haben sie insgesamt eine sehr niedrige Allgemeinbildung. Das Niveau geht über die Grundschule kaum hinaus. Aus Österreich – ich wohne in Wien – bin ich eigentlich ein sehr hohes Diskussionsniveau gewohnt und habe mich vielfach auch schon mit Christen auseinandergesetzt und die Unterschiede zwischen unseren Glaubensrichtungen oft diskutiert, dies viele Male bis spät in die Nacht. Was jedoch die Gefährlichkeit des „is“ und der radikalen Moslems betrifft, sind wir uns völlig einig und ihr Redaktionsleitsatz findet dabei sicherlich seine Anwendung. Auf einen Nenner gebracht kann man feststellen: „Je dümmer, desto gefährlicher!“ Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns vielleicht einmal treffen könnten, denn ich tausche mich gern mit Menschen unterschiedlicher Auffassungen aus, denn man lernt ein Leben lang. Über die Radikalisierung unseres Glaubens bin ich empört, entrüstet und sehr in Sorge.

 

Ibrahim Damousi

Wien, Floridsdorf

„Die Natur ist sowieso schon kaputt, da kommt es auf ein paar Bäume mehr oder weniger auch nicht mehr an!“

So hat sich ein Beteiligter der Rodungen am Inn geäußert. Sein Name spielt keine Rolle und aus verständlichem Schutz-bedürnis für ihn, nennen wir ihn daher nicht. Es geht auch nicht um ihn, sondern um die Gleichgültigkeit, „Abgebrühtheit“ und oft auch – im best case – um „Betriebsblindheit“ an solchen „Umwelt-verbrechen“ Beteiligter. Da stellt sich doch die Frage: „Ist unser Gesellschaftssystem bereits derart dekadent geworden, dass solche Meinungen Platz greifen dürfen? Unser Team denkt uni sono und im gleichen Augenblick auf einen internationalen Vergleich – „Na, dann sag´s doch, meinte einer“ auf Melanie verweisend: Sie darauf: „Da wundert frau/man sich über Paris auch nicht mehr!“ Wir lassen dem Bösen reichlich Raum und sehen so lange zu, bis es auch von uns Besitz ergreift. Ja, und dann sind wir wieder dabei, wie Hans Söllner in einem seiner gesellschaftskritischen Songs zum Besten gibt. Das Erwachen aus einem solchen Gedankenkurs gleicht einem „Kater“ nach Drogeneinnahme und so manchem/mancher ZeitgenossIn entreißt es dann: „Das darf doch nicht wahr sein, wie konnte ich das nicht erkennen?“ Das erinnert doch an eine Zeit, welche noch gar nicht so lange her ist. Anscheinend brauchen wir immer ein Feindbild, um weiterleben zu können. Einmal waren es die Juden, die an allem schuld trugen, dann der politische Feind im kalten Krieg und heutzutage sucht frau/man sich eben die Natur aus, um diese Einstellung weiterleben zu können. Was dabei herauskommt, wenn die Schöpfung Gottes missbraucht wird, können wir uns im TV dann am Beispiel „China“ ansehen. Eine im realen Sozialismus lebende Nation ist auf den „Geldgeschmack“ gekommen und das mit wachsender Begeisterung. In der Zeitung „Die Furche“ (sehr empfehlenswert) wurde unlängst der Priester und „Ex-Revolutionär“ Ernesto Cardenal Martinez interviewt (Buchprojekt unseres Medienunternehmens) und es mutet richtig und verständlich an, wenn dieser dann bei der Gelegenheit über den „Geldgott“ spricht – ein wacher Geist mit 90 Lenzen und spät durch den amtierenden Pabst rehabilitiert, schießt er seine Meinung über uns ab wie eine Handgranate. Abschließend noch ein Vergleich von Statistiken die da lauten: Wieviele Todesopfer fordert der Straßenverkehr und im Vergleich dazu der Wald, der einfach umfällt?

 

Das Redaktionsteam

Baumfällung nach Baumfällung:

Wie soll das weitergehen?

LESERBRIEF AN DIE REDAKTION MIT BITTE UM VERÖFFENTLICHUNG:

 

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion!

 

Betreff: Baumfällung nach Baumfällung – wie soll das weitergehen?


Aufzählung der Beobachtungen und Lesung von Stellungnahmen in Medien: 30, zur ausgesuchten Fällung besonders bezeichnete Bäume an der Inn-Lände in Braunau, beginnend rechts der Parkplätze bis zum Ende des Uferweges rechter Hand nach dem Finanzamttunnel, Umfangreiche Fällungsplanungen in der Gemeinde St. Peter (Hagenauer Bucht), 40 Bäume in der Allée Helpfau-Uttendorf verloren, mindestens 10 Bäume durch Fällungen und/oder Begradigungen in Haselbach teils verloren, verlorene Bäume durch Fällungen nahe des Braunauer Bahn-hofes und – wie aus einem Leserbrief von Prof. Dr. Robert Krisai, dem ehemaligen Naturschutzbeauftragten für den Bezirk Braunau am Inn zu erfahren war, geplante Baumfällungen im oberösterreichisch – bayerischen Grenzgebiet, um den Innradweg auf 1,5 Meter erweitern zu können. 

 

Noch ragen die Bäume auf wie Monumente an der Inn-Lände. Diese erreicht man ja, wenn man hinuntergeht, und zwar auf der Abfahrt zwischen Stadt-Theater und Finanz-Amt, die Umfahrungsstraße unterschreitet und einen Tuff-Stein-Tunnel durchquert. Dann blickt man auf den Inn. Das Gestade zur Auto-Brücke wird beparkt, vom Park-Platz zur Eisen-Bahn-Brücke raint zuerst an der Stadtmauer ein idylischer Uferweg. Ihn säumen mächtige Bäume und die innseitigen sind vielfach erprobt durch Hochwässer und neigen sich sämtlich zum Fluss und zwar so, dass sie kein Sturm der Welt mehr auf den breiten Radweg, welcher sicheren Abstand wahrt, werfen könnte - und dennoch sind 30 Bäume markiert, um auf der Strecke bis zum Aufstieg zur Ufer-Straße, gefällt zu werden. So zeigte sich mir das Bild anlässlich eines Pensionistenspazierganges, das ich bestaunen durfte. Dies allerding war nur der Anfang, es kommt sehr auffällig Weiteres hinzu. Um in Bewegung zu bleiben, fuhr ich mit dem Rad nach St. Peter am Hart. Viele besprayte Bäume waren in Hagenau zu sehen mit hoch entrückten Kronen, die etwas verlebt
dünken, was dem Alter geschuldet sein darf. Aber auch vitale Bäume sind markiert, denen der Windschutz fehlen wird, wenn die markierten Bäume gefällt sein werden. Damit zerstört man eine „Harry-Potter-Kulisse“, welche die Radler in den nächsten Jahrhunderten vermissen werden. Ich denke, dass dies nur die „Spitze des Eisberges“ darstellt, über weitere Fällungen wäre ich daher nicht sonderlich erstaunt, denke ich beispielsweise an den Palmpakr und an die Vorhaben in den Braunauer Innauen. so das Resumée meiner gesammelten Eindrücke.

                                                                         Jakob Reingruber, Ranshofen

Zu unserem Beitrag Hitlerhaus:

Die große Steuersünde

Liebe Redaktion, s.g. Hr. Mairoll, lieber Alois!

 

Braunau und der Diktator A. Hitler sind untrennbar miteinander verbunden. Leider! Aber alle Antifaschisten aus Braunau und der übrigen Welt kritisieren Hitler - berechtigt! Warum sehen wir Steuerzahler trotzdem zu, wie in ein baufälliges Objekt, namens H. Geburtshaus jedes Monat 4.800 Euro fließen und die Empfängerin dieses Geldes Fr. B. weiterhin entscheidet wie dieses Objekt weiter verwendet werden darf - wenn es nicht in ihrem Sinne ist -zahlen wir weiter - ohne jeden Nutzen. Warum unternimmt dagegen niemand etwas? Wäre es nicht an der Zeit, dass dieses Schandmal dem Erdboden gleichgemacht wird? Wenn nicht, dann sollte es (von der Besitzerin saniert) einem Zweck zugeführt werden, der Österreich als den Geburtsort des größten Massenmörders aller Zeiten, rehabilitiert. Kritik alleine ist zu wenig, um als Geburtsland dieses Massenmörders, seine Taten rechtfertigen zu können.

 

 

Anni Lemberger, Braunau/Moosdorf

eine überzeugte Parzifistin und Gegnerin des Faschismus

 

Gesendet von Windows-Mail

Anmerkung der Redaktion: Unsere Leserbriefe haben Gewicht und bewirken auch etwas: Nun soll die Eigentümerin zum Verkauf rechtlich durchsetzbar aufgefordert werden!

Zu unserer Titelstory KW 48/49 2014 von braunau-history:

Ich war tief erschüttert!

Als ich die Berichterstattung von braunau-history.at in ihrem Braunauer Lokalspiegel gelesen habe, war ich zutiefst über das Schicksal der beiden amerikanischen Soldaten erschüttert. Sie waren fern der Heimat weitere Opfer dieses Verbrechers geworden und dies noch dazu völlig sinnlos und im letzten Kriegsjahr. Die Familien zuhause warteten vergebens auf die Rückkehr von ihnen, aber als die Nachricht kam, starb das Letzte; Die Hoffnung! Für mich waren sie Helden, die ihr Leben für eine demokratische Weltordnung ließen und dies nur deshalb weil ein Krimineller in Berlin an seinen verrückten Endsieg glaubte.

 

Gerhard Fritzberger, Ostermiething

Die geplanten Änderungen im Braunauer Palmpark

Vergewaltigungen der Natur und Entweihung der Pressefreiheit!

Die geplanten Änderungen in der „grünen Lunge Braunaus“ – wie sie mein guter Bekannter und ehemaliger Primar des Braunauer Krankenhauses Dr. Christian Spaemann bezeichnet – (seine Idee war übrigens auch der „Jägerstätter-Park“) machen aus einem einzigartigen „Naturjuwel“ inmitten unserer Stadt eine „Groß-Event-Fläche“, welche jeglichen Parkcharakter beseitigt und die Bürgerinnen und Bürger Braunaus eines zentralen Erholungsraumes „beraubt!“

 

Die Änderungen beseitigen aber auch seine Widmung für den Vorkämpfer der Pressefreiheit Johann Philipp Palm. Dieser wurde nämlich in der Bezirkshauptstadt auf Befehl Napoleons hingerichtet. Seine „Straftat“ war nicht die Publikation, sondern nur der Druck einer Schmähschrift: „Deutschland in seiner größten Erniedrigung!“ Und so gibt es viele Besucherinnen und Besucher Braunaus, welche vor allem deshalb eine, für unsere Stadt sehr wichtige, Visite abstatten. Dass er von den Nationalsozialisten für deren Ziele „missbraucht“ wurde, spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle und lenkt vom Geburtshaus des Diktators ein wenig ab.

 

Viele Braunauerinnen und Braunauer sind – so wie auch ich – mit dem Palmpark aufgewachsen und bedeuten daher eine nette und schöne Erinnerung an die Jugendjahre. Und gerade durch ihn haben wir auch die Geschichte Palms erfahren und der Zivilcourage. Warum Zivilcourage werden da viele fragen und die Antwort darauf ist: Palm befand sich schon in preußischer Freiheit und reiste freiwillig in den Einflussbereich Napoleons zurück und damit in den sicheren Tod!

 

Und da wollen sich die Braunauer Politiker „erdreisten“, dies alles zu verändern und aus der Historie zu reißen? Die größte Enttäuschung sind dabei die Grünen Braunaus, welche eindeutig gegen ihre eigenen Interessen handeln, welche ich – als Mitbegründer – nur mit einem „ideologischen Austritt“ (wohl bemerkt nur in Braunau) beanworten konnte. Was mich persönlich aber am meisten ärgert, sind die „Ausreden“ der Grünen Braunaus, um ihren Fehler zu vertuschen und damit die eigenen Wählerinnen und Wähler zu verraten! Ich hoffe doch, dass sich dies im kommenden Jahr an den Stimmen manifestieren wird. Für mich persönlich bleibt eine tiefe Enttäuschung zurück, denke ich an die Gründerzeit, das Forum Mensch und Umwelt und die Gründung der Braunauer Grünen. Aber das ist eben Braunau…

 

Alois-Felix Mairoll

Wir schützen unsere Informanten und Leser-briefschreiber, sowohl was das Wasser, als auch den Palmpark betrifft!

Unser Redaktionsteam hat sich entschlossen, was den Palmpark betrifft, keine Namen zu veröffentlichen. Dies im Interesse der Beitragsschreiber beziehungsweise Äußerer, welche versteckte Nachteile befürchten, wenn sie sich outen. Die Namen sind uns bekannt und im Falle einer Medienklage stehen sie mit Unterschrift zur Verfügung. Wir achten diese Einstellung. Von den insgesamt über hundert Reaktionen haben wir diese beiden als Tenor ausgesucht, weil sie alle in die gleiche Richtung gehen und auch das Platzproblem stellt sich als Hindernis dar. Zumindest eines dürfen wir verraten: 2 Beispielreaktionen gingen von einem Verband aus, eine von einer Apotheke und eine von einem Unternehmen.

Gratulation!

Als Braunauerin weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es gerade hier nicht leicht ist, gegen den Mainstream zu schwimmen. Ich bin dankbar, dass Ihr Verlag so rechtzeitig reagiert hat, Wer weiß, wie der Palmpark jetzt schon aussehen würde. Es sind Leute am Werk, für welche die Natur ein Gebrauchsgegenstand ist, den man ganz einfach so entfernen kann und dann vielleicht noch erwartet, Lob für die eigenartige neue Politik in Braunau zu ernten. Jetzt wissen die Gremien und auch die GRÜNEN, dass wir ihnen auf die Finger sehen und kräftig auf sie klopfen werden, wenn sie so weitermachen...

 

Wir befinden uns direkt im betroffenen Wasserentnahmegebiet, ein Brunnen ist bereits ausgetrocknet, der zweite Pegel senkt sich bereits. Wir fürchten um unsere Existenz, die wir mühevoll aufgebaut haben. Man braucht uns aber nicht für dumm verkaufen, natürlich wird das gewährte Wasser veräußert und wir wissen auch an wen. Die perfide Vorgangsweise sieht so aus: Das Wasser, was öffentlichen Zwecken dient, wird einem anderen Zweck zugeführt, dies gegen Veräußerung, aus dem Weilhartsforst. Das Lachforst-Wasser bleibt dem öffentlichen Zweck erhalten oder umgekehrt...

ANMERKUNG DER REDAKTIONSLEITUNG: Die Meinungen der Beiträge auf dieser Seite müssen nicht in jedem Fall mit jener der Redaktion übereinstimmen!